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493 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Mey übertrifft eigenes Klimaziel

    Mey setzt ein starkes Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit: Das Familienunternehmen hat sein CO₂-Reduktionsziel zwei Jahre früher erreicht und deutlich übertroffen. Statt der geplanten 15 Prozent bis 2025 senkte Mey die Emissionen an den Standorten in Deutschland, Portugal und Ungarn bereits bis 2023 um ganze 35 Prozent  gegenüber dem Basisjahr 2019. Ermöglicht wurde dieser Fortschritt durch gezielte Maßnahmen: die Installation von Photovoltaikanlagen in Deutschland und Ungarn, die Umstellung auf einen elektrifizierten Fuhrpark sowie die Optimierung interner Prozesse – etwa durch das Aufspüren und Beseitigen von Druckluftleckagen. Für den Handel bedeutet das: Mey bietet ein starkes Argument am Point of Sale – gerade für umweltbewusste Kundinnen und Kunden, die Wert auf transparente, glaubwürdige Produktion legen. Damit bleibt die Lifestylemarke ein glaubwürdiger Partner, wenn es um nachhaltige, verantwortungsvoll produzierte Bodywear geht – mit echtem Mehrwert für die Beratung und Kundenbindung. mey.com

  • CharLe stellt plastikfreie Textilbänder vor

    Plastikfrei nach der Directive (EU) 2019/904 und vollständig kompostierbar: Das sind die neuen Textilbänder, die das Unternehmen CharLe in Kooperation mit der Lenzing AG auf der Future Fabrics Expo in London vorgestellt hat. Die elastischen Bänder aus Tencel, Lyocell, Tencel Luxe Filamentgarn und Naturkautschuk. "Die Bänder bieten eine echte Alternative zu synthetischen Materialien wie Polyester oder Elasthan. Besonders im Wäsche- und Lingeriesegment eröffnen sie neue Möglichkeiten für verantwortungsvoll produzierende Marken, die auf kompromisslose Qualität und Umweltverträglichkeit setzen", sagte Mandy Geddert, Gründerin von CharLe – Premium Haberdashery. „Unser Ziel war es, eine elegante, funktionale und gleichzeitig umweltfreundliche Lösung für die Mode- und Textilindustrie zu entwickeln.“ Mandy Geddert hatte CharLe Berlin 2010 gegründet, ursprünglich als ökologisches Kindermodelabel. Aus dem Anspruch heraus, konsequent nachhaltige Materialien zu verwenden, entwickelte sie 2011 das erste plastikfreie Gummiband für den Eigenbedarf. https://premium-haberdashery.de/

  • 40.000 EH-Fachkräfte fehlen bis 2028

    Der Fachhandel merkt es schon lange und kann laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft nicht auf Entlastung hoffen. Bis 2028 sollen nach den Zahlen des IW rund 768.000 Fachkräfte fehlen, davon allein 40.000 im Einzelhandel. Das Institut hatte für die Studie die Entwicklung der letzten sieben Jahre in 1.300 Berufen fortgeschrieben und so die Fachkräftelücken errechnet. Für den Fachhandel kommt besonders der demografische Wandel zum Tragen: Die Unternehmen finden immer schwerer Ersatz. In den Metallberufen wird die Beschäftigung noch deutlicher sinken, nämlich um rund 14 Prozent, das macht rund 161.000 Stellen aus. Das liegt an der schlechten Konjunktur, aber auch an vielen Renteneintritten. Außerdem können die Unternehmen Stellen wegen fehlendem Nachwuchs nicht nachbesetzen. "Die Politik sollte gezielt gegensteuern – durch eine intensivere Berufsorientierung, die an allen Schulen die Chancen einer Ausbildung vermittelt und gezielt über Mangelberufe und deren Beschäftigungs- und Karrierechancen aufklärt", fordert IW-Experte Alexander Burstedde. iwkoeln.de

  • Understatement wächst

    Die schwedische Marke Understatement Underwear freut sich über 23 Prozent Wachstum im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die starke Nachfrage aus der DACH-Region und dem Vereinigten Königreich sei für diese Entwicklung verantwortlich, besonders Deutschland bleibe der wichtigste Markt für Understatement. Das nahm das Unternehmen zum Anlass, die Expansion weiter voranzutreiben und sich neu aufzustellen: Die Gründerinnen Marie Stolt und Maria Lager holten weitere Investorinnen und Investoren an Bord. Dazu zählt auch Stefan Fragner, ehemaliger CEO von Happy Socks, der nun Co-Eigentümer und Co-CEO bei Understatement ist. Zu den drei weiteren neuen Investorinnen zählt auch Naturana. „Understatement verkörpert genau die Werte, die uns bei Naturana wichtig sind – Body Positivity, Wohlfühlen im eigenen Körper und nachhaltige Veränderung. Uns beeindruckt ihr bisheriger Erfolg, ihre klare Haltung und ihr frischer Zugang zu Komfort und Diversität – deshalb war es für uns eine Herzensentscheidung, zu investieren“, sagte Stephanie Dölker, Naturana Co-Owner. Warum das Label neben einem starken E-Commerce-Ergebnis auch im Wholesale wächst, erklärt Gründerin Maria Lager so: „Wir sind überzeugt: Die Marken der Zukunft basieren nicht nur auf Produkt, sondern auf Relevanz, Haltung und Beziehung. Genau das leben wir – gemeinsam mit unserem Team und unseren Kundinnen.“ shopunderstatement.com

  • Ladendiebstahl: 4,1 Milliarden Euro Schaden

    Wäsche, Schuhe, Elektroartikel: Was sich leicht mitnehmen und gut weiterverkaufen lässt, steht bei Diebinnen und Dieben hoch im Kurs. Und die Zahl der Ladendiebstähle steigt trotz teurer Sicherheitskonzepte: Besonders professionell organisierte Banden verursachen Schäden in Millionenhöhe. Dabei geht die Zahl der angezeigten Diebstähle zwar zurück. Die Dunkelziffer dagegen explodiert. Denn laut einer aktuellen Studie des EHI Retail Institute bleiben jedes Jahr rund 24 Millionen Ladendiebstähle unentdeckt. Der geschätzte Schaden für den Einzelhandel: mehrere Milliarden Euro. Im Schnitt verschwinden täglich 100.000 Waren – oft unbemerkt. Auch in Baden-Württemberg rechnet man mit deutlich mehr als den offiziell gemeldeten 43.910 Fällen im Jahr 2023. Dazu kommt nicht nur, dass viele Diebstähle unentdeckt bleiben. Viele Händler:innen verzichten auf eine Anzeige. Warum? "Oft ist der bürokratische Aufwand viel größer als der Ertrag", berichtet Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW). Nach Schätzungen des EHI werden nur rund 2 Prozent der tatsächlichen Fälle bundesweit angezeigt. Der tatsächliche Schaden für den Handel liegt also weit über den 6,6 Millionen Euro aus der offiziellen Statistik. Das ist auch der Fall, weil organisierte Banden die Aufgaben in der Gruppe genau verteilen und so auch größere Mengen stehlen können - und weil die Produkte aus dem Luxussegment immer teurer werden. Und immer noch drohen den Stehlenden kaum Konsequenzen, vor allem, wenn sie noch nicht 18 sind. Daher fordert der Handelsverband, dass die Strafmündigkeit angepasst wird und schon mit 14 gilt. Auch der Abbau von Datenschutzhürden, schnellere Verfahren und politische Unterstützung sei nötig. Denn: „Diebstahl darf keine Straftat ohne Konsequenzen sein“, mahnt Hagmann.

  • Change of Scandinavia kauft Palmers

    Der dänische Filialist Change of Scandinavia übernimmt die insolvente Wäschefirma Palmers und deren rund 160 Filialen in 11 Ländern. Palmers hatte im Februar 2025 Insolvenz angemeldet, 47 Filialen geschlossen und von ehemals rund 500 Mitarbeitenden 260 entlassen. Mit der Übernahme durch Change Lingerie ist nun der Weiterbestand der Marke Palmers gesichert, die immerhin seit 1915 besteht und lange Jahre als Vorzeigeunternehmen der österreichischen Textilbranche galt. Die Gläubiger der Marke sollen nun nach einem Sanierungsplan rund 20 Prozent ihrer Ansprüche bekommen - die erste Rate von 5 Prozent wurde bereits ausgezahlt. Die restlichen Raten sollen in den nächsten zwei Jahren überwiesen werden. Inklusive der Verfahrenskosten muss der neue Investor rund 11 Millionen Euro für die Rettung von Palmers aufbringen. Dafür erweitert Change of Scandinavia sein Filialnetz von rund 300 Filialen in ganz Europa und Kanada und verstärkt die Präsenz in Österreich und Mitteleuropa. Das dänische Unternehmen dürfte auch von dem hohen Bekanntheitsgrad der Marke profitieren. change.com

  • Dollinger schließt deutsche Filialen

    Räumungsverkauf Anfang des Jahres auf Instagram. Keine Rettung nach der Insolvenz: Das Mode- und Trachtenkette Dollinger schließt zum 31. Oktober alle sechs Filialen in Deutschland. Auf den aktuell laufenden Sommerschlussverkauf soll ein Räumungsverkauf mit Rabatten zum Abverkauf der Warenbestände folgen, vermeldete das Traunsteiner Tagblatt. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen bereits fünf Filialen geschlossen und die ehemals 150 Mitarbeitenden auf 31 zusammengeschrumpft, im März folgte dann die Einleitung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung. „Trotz intensiver Bemühungen konnte in den vergangenen Monaten kein tragfähiger Sanierungsplan entwickelt werden, der den langfristigen Fortbestand ermöglicht hätte“, sagte Geschäftsführerin Kathrin Proft in einer Pressemitteilung. Die Eigentümerfamilie bedauere die Entwicklung zutiefst, erklärte Proft. "Die Herausforderungen, mit denen das Unternehmen seit Jahren konfrontiert ist, sind tiefgreifend", sagte sie weiter. Die Kundenfrequenz sei seit Corona ständig zurückgegangen, die Kosten parallel dazu gestiegen. "Die angekündigte weitere Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns hat den wirtschaftlichen Druck zusätzlich verstärkt. Unter diesen Bedingungen war ein wirtschaftlicher Betrieb nicht länger möglich." Für alle Dollinger-Fans bleibt ein kleiner Trost: Die Niederlassung in Salzburg (Österreich) wird weiterbestehen. dollinger.net

  • Wirtschaft über den Berg?

    Die neuste Ifo-Konjunkturprognose für den Sommer 2025 dürfte bei vielen Branchenakteurinnen und -akteuren einen Stoßseufzer der Erleichterung ausgelöst haben. Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, formuliert es so: "Die Krise der deutschen Wirtschaft hat im Winterhalbjahr ihren Tiefpunkt erreicht. Ein Grund für den Wachstumsschub sind die angekündigten Fiskalmaßnahmen der neuen Bundesregierung." Zahlreiche Indikatoren deuteten darauf hin, dass die Krise der deutschen Wirtschaft im Winterhalbjahr 2024/25 ihren Tiefpunkt erreicht hätte - wir also in der Talsohle angekommen waren. Geht es nun wieder bergauf? Das Ifo-Institut erlaubt sich vorsichtigen Optimismus: Weil der private Konsum sich seit vier Quartalen stabil positiv entwickelt und die Tendenz sich beschleunigt, dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2025 um 0,3 Prozent und 2026 um 1,5 Prozent wachsen. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Deutschland bereits ein Wachstum von 0,4 Prozent, bedingt durch vorgezogene Exporte in die USA sowie steigenden privaten Konsum. "Hinter dem zunehmenden Optimismus verbirgt sich vermutlich auch die Hoffnung auf einen wirtschaftspolitischen Neustart mit der neuen Bundesregierung sowie auf Fortschritte im Handelskonflikt mit den USA", heißt es in der Ifo-Meldung. Die neue Bundesregierung plant rund 10 Milliarden Euro 2025 und 57 Milliarden Euro 2026 für Infrastruktur, Steuersenkungen und Entlastungen ein. ifo.de

  • Druck auf Vicoria's Secret wächst

    Victoria’s Secret versucht den Neustart. Nach Jahren der Kritik an einem überholten Frauenbild und zu wenig Diversität setzt der US-Konzern auf Rebranding: Die Fashion Show kehrte 2024 mit vielfältigem Cast zurück, Adam Selman soll als Kreativchef frischen Wind in die Kollektionen bringen. Doch der Wandel wirkt stellenweise halbherzig – viele Schnitte bleiben klassisch, echte Vielfalt ist selten. Parallel wächst der Druck von außen. Der aktivistische Investor Barington Capital hat Aktien gekauft und fordert Veränderungen im Management sowie mehr Fokus auf das Beauty-Segment. Auch der australische Unternehmer Brett Blundy will mitmischen. Victoria’s Secret reagiert mit einer Abwehrstrategie gegen mögliche Übernahmen und scheint noch nicht bereit für so viel Veränderung. Hinzu kommen operative Belastungen: Ein Cybervorfall im Mai legte laut Firmenaussage die Website lahm, hohe Zollkosten drücken auf die Jahresprognose. Die Richtung scheint klar – moderner, inklusiver, diverser. Doch zwischen PR und Realität klafft noch eine Lücke. Ob Victoria’s Secret wirklich den Weg aus der Krise findet, bleibt abzuwarten. https://de.victoriassecret.com/de/

  • Textilindustrie Schlusslicht bei Einsatz von KI

    Nachdem im letzten Jahr noch deutlich zu spüren war, dass die deutsche Wirtschaft skeptisch ist beim Einsatz von künstlicher Intelligenz, lässt sich in diesem Jahr nun merken, dass KI Einzug in die Geschäftsprozesse hält. Nach Aussage des Ifo-Instituts nutzen mittlerweile rund 41 Prozent der deutschen Unternehmen KI, weitere 18,9 Prozent planen den KI-Start in den kommenden Monaten. „KI wird zunehmend zu einem strategischen Thema in den Unternehmen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Die Herausforderung besteht darin, sie sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren.“ Statt über KI zu sprechen, setzten viele Firmen sie jetzt aktiv ein. Ein Blick auf die Branchen zeigt jedoch starke Unterschiede: Unternehmen aus Werbung und Marktforschung setzen KI bereits zu 84,3 Prozent ein, die Automobilindustrie setzt mit 70,4 Prozent ebenfalls stark auf KI-basierte Abläufe in der Produktion. Die Textilproduzentinnen und -produzenten dagegen bilden das Schlusslicht der Umfragetabelle mit 18,8 Prozent. Dabei beeinflusst vor allem die Unternehmensgröße, ob und wie Unternehmen KI einsetzen: Mehr als die Hälfte aller Großunternehmen nutzt KI, bei den Kleinstbetrieben sind es nur noch 31 Prozent. Für den Einzelhandel bleibt das Thema KI eher unwichtig : 22,2 Prozent der Händlerinnen und Händler sagten, dass KI aktuell kein Thema sei. Das gilt auch für Gastronomie und Bauhauptgewerbe. ifo.de

  • LYCRA: Maisfaser auf der Summit

    The Lycra Company und ihr Entwicklungspartner Qore® präsentieren in dieser Woche beim Global Fashion Summit in Kopenhagen erstmals ihre gemeinsam entwickelte Innovation: eine biobasierte Elasthanfaser, die in industriellen Mengen produziert werden kann – und dabei eine CO₂-Ersparnis von bis zu 44 Prozent bietet. „Die Partnerschaft mit Qore® hat es uns ermöglicht, eine Innovation in die industrielle Anwendung zu bringen, die erneuerbar ist und den Anforderungen globaler Fashion Brands gerecht wird“, sagt Gary Smith, CEO von The Lycra Company. Die neue Faser besteht zu 70 Prozent aus jährlich nachwachsendem Industriemais, wird in den USA produziert und soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Für die Bodywear-Industrie besonders relevant: Die neue Faser lässt sich eins zu eins verarbeiten – Schnittmuster, Stoffe und Maschinen müssen nicht angepasst werden. Fachhändlerinnen und Fachhändler, die mit Marken arbeiten, die auf nachhaltige Materialien setzen, könnten künftig also Elasthan-Artikel mit deutlich besserer Ökobilanz ins Sortiment aufnehmen – ohne Abstriche bei der Passform oder Performance machen zu müssen. Wer sich ein Bild von der Herstellung machen will, kann auf dem Summit ein Virtual-Reality-Erlebnis entdecken, das Besuchende direkt auf die Produktionsanlage und die Maisfelder in Iowa mitnimmt. lycra.com/qira

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