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  • Stress um Farbe des Jahres

    Dieses Jahr hat Pantone mit der Farbe des Jahres eine Diskussion heraufbeschworen. "Pantone 11-4201 Cloud Dancer" soll ein "bauschiges, ausgewogenes Weiß mit einem Gefühl von Gelassenheit" sein, das beruhigend und entspannend wirken solle. Doch damit stoßen die Farbwähler auf harsche Kritik. Florian Illies schrieb in DIE ZEIT: "Der Farbhersteller Pantone hat den Farbton, der das neue Jahr bestimmen wird, und zwar "global", wie man verkündet, Cloud Dancer genannt. Wir sollen also künftig an himmlische, tanzende, weiße Wolken denken, wenn wir auf Erden die verheerenden Nachrichten aus Amerika, aus der Ukraine oder aus dem Koalitionsausschuss hören." Er ist nicht der einzige, der Kritik übt: Weiß sei keine Farbe und langweilig dazu, heißt es an verschiedenen Stellen, außerdem habe man auch den Aspekt der weißen Vorherrschaft und den zunehmenden Rassismus in der Welt nicht mitgedacht, meint die Washington Post. Das Farb-Institut versucht, sich gegenüber FashionUnited zu erklären: „Die diesjährige Farbe des Jahres ist in vielen verschiedenen Gesprächen aufgetaucht. Wir verstehen, dass Menschen unterschiedliche Gefühle mit ihrer Bedeutung verbinden", sagt Laurie Pressmann, Executive Director des Pantone Color Institute. „Das globale Team des Pantone Color Institutes wählte diese Farbe wegen ihrer emotionalen und kreativen Resonanz – nicht als Statement zu Politik, Ideologie oder Ethnie. Pantone ordnet Farben keine politischen Narrative zu. Eine Farbe auf dieser Basis auszuwählen oder zu vermeiden, würde solchen Narrativen eine Bedeutung verleihen, die sie in diesem Prozess nicht haben.“ Cloud Dancer solle wie eine leere Seite sein, die einen Raum für Neuanfang und Kreativität eröffne. "Der Name spiegelt eine gemeinsame Erfahrung wider: Wir alle blicken zu den Wolken auf, um uns inspirieren zu lassen und zu staunen. Das Aufblicken verbindet uns mit der schwebenden Leichtigkeit der Wolken." Ist das angemessen? Was meinen Sie zu der Debatte? Ist Weiß eine adäquate Modefarbe für das Jahr 2026? Stimmen Sie hier ab: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe5-9EL5W3vKYnkcWyedxYoy1rMUPPB0YPWvR5FjZwI1RYVQA/viewform?usp=publish-editor

  • Herzog & Bräuer erneut insolvent

    Nun ist es offiziell: Der Wäschefilialist Herzog & Bräuer mit Firmensitz in Rötha (Sachsen) ist erneut insolvent. Schon 2020 hatte das Unternehmen mit den einst 115 Filialen Insolvenz anmelden müssen, damals sollten 96 Filialen mit 390 Arbeitsplätzen erhalten bleiben. 2021 meldete die Kette Erfolg: Durch Einsparungen hatte das Unternehmen gerettet werden können. Auch dieses Mal soll es weitergehen: Das Unternehmen will nach ersten Berichten wohl in Eigenverwaltung sanieren und dabei möglichst viele Läden und Mitarbeitende erhalten. herzogundbraeuer.de

  • Skims ist 5 Milliarden wert

    Die Aufstiegsgeschichte von Skims geht in die nächste Runde. Das von Kim Kardashian und Jens Grede gegründete Bodywear-Label hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 225 Millionen Dollar eingesammelt und wird nun mit rund 5 Milliarden Dollar bewertet. Die neue Bewertung übersteigt die aktuellen Marktkapitalisierungen mehrerer etablierter Wettbewerber im Intimates- und Sportswear-Segment: Skims ist damit höher bewertet als Victoria’s Secret  (ca. 2,9 Mrd. USD) und Under Armour  (ca. 2,0 Mrd. USD) zusammen. Skims wurde 2019 gegründet und hat sich in wenigen Jahren von einer Shapewear-Marke zu einem breit aufgestellten Anbieter von Loungewear, Apparel und Athleisure entwickelt. Laut den beteiligten Investoren sollen die frischen Mittel insbesondere in die internationale Expansion , die Stärkung des stationären Geschäfts  sowie die Erweiterung des Sortiments  fließen: Skims will die Segmente Activewear und Loungewear ausbauen und strategische Kooperationen weiter ausbauen. Für den deutschen Bodywear-Markt könnte der Schritt spürbare Impulse setzen. Skims’ konsequente Markenführung, Influencer-Power und die Geschwindigkeit, mit der das Unternehmen neue Segmente besetzt, dürften den Wettbewerbsdruck erhöhen. Gleichzeitig entstehen Chancen: Sollte Skims auch in Europa stärker stationär expandieren, könnten Wholesale-Modelle oder Shop-in-Shop-Konzepte interessante Optionen werden. Klar ist: Dieses Label bleibt ein Taktgeber für Tempo, Reichweite und Markendynamik im internationalen Bodywear-Business. skims.com

  • Lisca: Neuer Markenauftritt zum Jubiläum

    Nach 70 Jahren ist es nicht nur Zeit für eine Jubiläumsfeier, die in die Firmenhistorie eingehen wird. Nein, Lisca nutzt das Jubiläumsjahr, um sich zu modernisieren. 1955 im slowenischen Sevnica gegründet, gehört das Unternehmen heute zu den bedeutendsten Marken für Lingerie und Swimwear in über 40 Ländern. Das neue Logo zeigt einen stilisierten und eleganten Fuchs - Symbol für Eleganz, Intelligenz und Anpassungsfähigkeit, die Lisca seit 70 Jahren prägen. Die eindrucksvolle Fashion-Show zum Jubiläumsevent im Ljubljana Exhibition and Convention Centre erlebten rund 700 geladene Gäste. Die Inszenierung der Kollektion FS26 verband Modegeschichte, modernes Design und die Hommage an die Lisca-Trägerin: selbstbewusst, elegant und mit einem Sinn für Komfort. Geschäftsführer Luka Južna hob die emotionale Ebene der Lisca-Lingerie hervor: Das Gefühl, „etwas Besonderes zu tragen“, sei eine stille Kraft, die Frauen im Alltag ebenso wie bei besonderen Anlässen begleitet. Sein Dank galt Mitarbeitenden und Partnern, die den Weg der Marke seit Jahrzehnten mitgestalten. LINIE gratuliert Lisca sehr herzlich zum 70. Geburtstag und wünscht noch viele erfolgreiche, elegante und lässige Jahre! lisca.de

  • Adolf Riedl ist insolvent

    Aus nach 78 Jahren: Das traditionsreiche Familienunternehmen Adolf Riedl hat Insolvenz angemeldet. Schon lange war spürbar, dass der Bademodenhersteller mit Sitz in Bayreuth zu kämpfen hatte, nun hat das Amtsgericht Bayreuth am 5. November einen vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt. Zum Unternehmen gehören die Marken Sunflair, Olympia, Sunmarin und Wavebreaker. Die Mitarbeitenden erwartet eine erste abgesicherte Lösung: Die Gehälter sollen über das Insolvenzgeld zunächst für drei Monate weitergezahlt werden. Für den Industriestandort Bayreuth bedeutet diese Nachricht einen herben Schlag: Adolf Riedl zählt mit seiner Unternehmensgeschichte seit 1947 zu einer prägenden Größe in der Region. Ob und wie das Unternehmen weiterbesteht, ist noch nicht klar; es ist offen, ob ein Verkauf oder eine Sanierung gelingt. https://www.bademoden.info/unternehmen/

  • Billig-Importe aus China bald zollpflichtig

    Die EU-Finanzminister haben beschlossen, die bislang geltende Zollfreigrenze von 150 Euro für Direktimporte aus Drittstaaten abzuschaffen. Künftig sollen auch Kleinsendungen – etwa von Plattformen wie Shein, Temu oder AliExpress – mit Zöllen belegt werden. Hintergrund ist die massive Paketflut aus China und der Vorwurf des systematischen Missbrauchs: Laut EU-Kommission wird bei einem Großteil der Sendungen der Warenwert zu niedrig angegeben, um Abgaben zu umgehen.  Die Zollfreigrenze soll nach jetzigem Stand spätestens bis 2028 vollständig fallen, eine Übergangslösung ab 2026 ist geplant. Ziel ist es, Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen und dem europäischen Handel wieder fairere Rahmenbedingungen zu verschaffen. Politiker:innen und Handelsverbände sprechen von einem „überfälligen Schritt“ hin zu fairem Wettbewerb, mahnen aber zugleich an, die Zollbehörden personell und digital besser auszustatten.  Die Bodywearbranche erhofft sich von dem Schritt eine Entlastung: Wenn Kleinsendungen aus China zollpflichtig werden und sogar zusätzliche Bearbeitungsgebühren anfielen, könnten extrem niedrige Endpreise von Fast-Fashion- und Wäsche-Anbietern aus Fernost weniger leicht zu halten sein. Auch der Preisabstand zwischen Markenware und Billigimporten würde sich wieder verringern, sodass margenstarke Basics und Einstiegsprodukte im Fachhandel wieder attraktiver wirken – insbesondere für preissensible Kund:innen, die bislang stark zu Plattformen wie Shein oder Temu abgewandert sind. Sobald der reine Preisvorteil von Billigimporten abflacht, könnte die Argumentation mit Langlebigkeit, Passform, Beratung und zertifizierten Lieferketten für Bodywear-Marken und den Fachhandel an Gewicht gewinnen.

  • In Zukunft nur noch maßgeschneidert?

    Alte Schneidertradition mit modernster Technologie verbinden - schon in Andreas Eschbachs Roman "Freiheitsgeld" ist das ein Thema. Nun will das Schweizer E-Commerce-Unternehmen Hockerty diesen Ansatz in die Echtzeit bringen. Das Unternehmen für maßgeschneiderte Mode präsentiert einen neuen Ansatz zur Erstellung digitaler 3D-Körperprofile. Mit nur drei Angaben – Körpergröße, Gewicht und Alter – erstellt das System in Sekunden ein präzises, persönliches 3D-Körperprofil. Eine Bestellung wäre dann völlig ohne Maßband möglich. Die Daten werden im 3D-Avatar in einer 360-Grad-Ansicht visualisiert und können direkt überprüft, angepasst oder bestätigt werden, um das individuelle Profil zu erstellen. Eine Zukunftsoption auch für die Wäschebranche? "In einer Welt, in der die Modeindustrie Menschen in Schubladen steckt, möchten wir, dass sich unsere Kundinnen und Kunden mit maßgeschneiderter Kleidung selbstbewusst und wohl fühlen", sagt Salva Jovells, Acquisition Marketing Manager bei Hockerty. Ob nachträgliche Änderungen an Bodywear dann bald der Vergangenheit angehören, wird sich zeigen. hockerty.com

  • Arena relauncht Taschen-Segment

    Arena hat seine Rucksack- und Taschenkollektion vollständig überarbeitet. "Es ging uns darum, den Ansprüchen der Athletinnen und Athleten in jeder Situation gerecht zu werden", heißt es aus dem Unternehmen. Auffälliges Design und durchdachte Funktionalität ist dem Anbieter für Swimwear und Accessoires besonders wichtig: Die neue Kollektion wartet mit Innovationen und praktischen Details auf, die ideal zu einem sportlichen Lebensstil passen. Herzstück der Kollektion ist der "Aquabreathe"-Rucksack mit fortschrittlichem Feuchtigkeitsmanagement: Der verstärkte Boden und die atmungsaktiven und wasserabweisenden Materialien optimieren die Belüftung in der Tasche in der nassen Schwimmhalle und sollen so Geruchsbildung, Schimmel und Feuchtigkeitsstau verhindern. Ein Mesh-Einsatz im Fach für die nasse Badebekleidung verkürzt die Trocknungszeiten. https://www.arenasport.com/de_de/

  • The Lycra Company eröffnet Elastan-werk in China

    Rund 30.000 Tonnen mehr Elastan: The Lycra Company hat dieser Tage seine größte Produktionsanlage in Betrieb genommen. Rund 97 Millionen Euro investierte das Unternehmen gemeinsam mit der Yinchian Financial Capital Investment Group und schuf rund 500 Arbeitsplätze in der chinesischen Provinz Ningxia. „China ist strategisch wichtig, da dort über 50 Prozent der globalen Bekleidungsproduktion erfolgt“, erklärt Gary Smith, CEO der The Lycra Company. "Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unser Produktangebot umfassender zu optimieren und gleichzeitig die steigende Nachfrage nach hochwertigem Elastan zu bedienen. Ich möchte den lokalen Behörden und allen unseren Partnern für ihre Unterstützung und ihr Engagement meinen Dank aussprechen." Das Unternehmen erwartet einen Jahresumsatz von 121,7 Millionen Euro und strebt eine Kapazitätserweiterung auf 120.000 Tonnen Elastan pro Jahr an. Es ist der zweite Produktionsstandort in China für The Lycra Company. lycra.com

  • Mey stellt Zero-Waste-Tasche vor

    Textile Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiges Schlagwort - bleibt aber allzu oft nur leeres Gerede. Die Lifestylemarke Mey setzt nun gemeinsam mit ihren Auszubildenden ein starkes Zeichen für nachhaltige Wertschöpfung: Im Rahmen eines Projektes wird eine neue Zero-Waste-Filztasche hergestellt. Sie besteht zu 40 Prozent aus Stoffresten aus der hauseigenen Wäscheproduktion und ist sogar richtig edel: Die Tasche besteht aus den Verschnittmaterialien der Serien Exquisite und Wool Love, also aus einer Wolle-Seide-Mischung. Dazu kommen 35 Prozent frische Schurwolle und 25 Prozent Polymilchsäurefasern, die aus biologisch abbaubarem Mais bestehen. Auch der Taschenboden stammt aus dem eigenen Hause: Er besteht aus ehemaligen Verpackungskartonagen für Garnspulen und lässt sich praktischerweise herausnehmen. Der Zero-Waste-Clou: Beim Zuschnitt dieser Tasche entsteht durch kluge Schnittführung kein neuer Verschnitt. Das Projekt wird von den Auszubildenden in Albstadt-Lautlingen umgesetzt und soll den Nachwuchs für nachhaltige Produktionsweisen sensibilisieren. Und die Arbeit der Azubis wird wertgeschätzt: Von Mitte bis Ende Oktober erhalten alle Kundinnen und Kunden mit einem Warenkorb von über 100 Euro eine Tasche kostenlos dazu. mey.com

  • Emotionen durch Geruchsmarketing

    Wie wir einen Raum erleben und ob wir in Kaufstimmung kommen, wird durch unsere Sinne beeinflusst. Auch der Geruchssinn ist hier elementar: Er kann emotionale Verbindungen schaffen und positive Erinnerungen festigen. Darum ist das Duftmarketing für den Wäsche-Fachhandel in Deutschland zunehmend ein Thema. Gezielte Duftinszenierungen sollen ein Einkaufserlebnis schaffen, das über das visuelle Erleben hinausgeht. Moderne Diffuser-Technologien verteilen Raumdüfte fein und gleichmäßig im Raum, ohne Rückstände oder künstliche Zusätze. Eine der Anbieterinnen aus diesem Bereich ist die Firma Maiama Aroma Design aus Deutschland. Sie setzt auf Kaltverneblung und kann damit auch große Flächen bis zu 500 Quadratmetern bespielen. Die angebotenen Duftöle sind vegan und tierversuchsfrei, neben den bestehenden Duftrichtungen wie frisch-zitrisch über warm-holzig bis elegant-floral sind auch individuelle Kompositionen möglich. maiama-aroma.com

  • Neue Sassa-Serie nutzt Bonding-Technologie

    Innovation by Sassa: Das Traditionsunternehmen stellt mit der Serie „Bonded Micro“ komplett nahtlos verarbeitete Produkte aus weicher Microfaser vor, die sich durch die innovative Bonding-Technologie nicht mehr unter enger Kleidung abzeichnet und einfach nur noch bequem ist. Damit erweitert Sassa sein NOS-Sortiment um eine moderne Basic-Linie, zu der ein Soft-BH mit herausnehmbaren Cups, ein Bustier mit herausnehmbaren Cups sowie Slips in Midi- und Maxi-Form gehören - ohne viel Schnickschnack, dafür von höchstem Komfort. „Bei Bonded Micro stand für uns von Anfang an die Kundin im Mittelpunkt: Sie will Wäsche, die nicht einschneidet, sich der Figur anpasst und dabei unsichtbar bleibt“, betont das Designteam. Die drei zeitlosen Farben Nude, Sand und Schwarz machen „Bonded Micro“ zum vielseitigen Begleiter – ob als Everyday-Wäsche oder stilvolles Basic. Für den Fachhandel attraktiv: Als Teil des NOS-Programms ist die Serie jederzeit nachlieferbar, überzeugt durch klares Preis-Leistungs-Verhältnis und spricht mit ihrer Premium-Optik eine breite Kundschaft an. sassamode.com

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