top of page

475 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Dollinger schließt deutsche Filialen

    Räumungsverkauf Anfang des Jahres auf Instagram. Keine Rettung nach der Insolvenz: Das Mode- und Trachtenkette Dollinger schließt zum 31. Oktober alle sechs Filialen in Deutschland. Auf den aktuell laufenden Sommerschlussverkauf soll ein Räumungsverkauf mit Rabatten zum Abverkauf der Warenbestände folgen, vermeldete das Traunsteiner Tagblatt. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen bereits fünf Filialen geschlossen und die ehemals 150 Mitarbeitenden auf 31 zusammengeschrumpft, im März folgte dann die Einleitung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung. „Trotz intensiver Bemühungen konnte in den vergangenen Monaten kein tragfähiger Sanierungsplan entwickelt werden, der den langfristigen Fortbestand ermöglicht hätte“, sagte Geschäftsführerin Kathrin Proft in einer Pressemitteilung. Die Eigentümerfamilie bedauere die Entwicklung zutiefst, erklärte Proft. "Die Herausforderungen, mit denen das Unternehmen seit Jahren konfrontiert ist, sind tiefgreifend", sagte sie weiter. Die Kundenfrequenz sei seit Corona ständig zurückgegangen, die Kosten parallel dazu gestiegen. "Die angekündigte weitere Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns hat den wirtschaftlichen Druck zusätzlich verstärkt. Unter diesen Bedingungen war ein wirtschaftlicher Betrieb nicht länger möglich." Für alle Dollinger-Fans bleibt ein kleiner Trost: Die Niederlassung in Salzburg (Österreich) wird weiterbestehen. dollinger.net

  • Wirtschaft über den Berg?

    Die neuste Ifo-Konjunkturprognose für den Sommer 2025 dürfte bei vielen Branchenakteurinnen und -akteuren einen Stoßseufzer der Erleichterung ausgelöst haben. Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, formuliert es so: "Die Krise der deutschen Wirtschaft hat im Winterhalbjahr ihren Tiefpunkt erreicht. Ein Grund für den Wachstumsschub sind die angekündigten Fiskalmaßnahmen der neuen Bundesregierung." Zahlreiche Indikatoren deuteten darauf hin, dass die Krise der deutschen Wirtschaft im Winterhalbjahr 2024/25 ihren Tiefpunkt erreicht hätte - wir also in der Talsohle angekommen waren. Geht es nun wieder bergauf? Das Ifo-Institut erlaubt sich vorsichtigen Optimismus: Weil der private Konsum sich seit vier Quartalen stabil positiv entwickelt und die Tendenz sich beschleunigt, dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2025 um 0,3 Prozent und 2026 um 1,5 Prozent wachsen. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Deutschland bereits ein Wachstum von 0,4 Prozent, bedingt durch vorgezogene Exporte in die USA sowie steigenden privaten Konsum. "Hinter dem zunehmenden Optimismus verbirgt sich vermutlich auch die Hoffnung auf einen wirtschaftspolitischen Neustart mit der neuen Bundesregierung sowie auf Fortschritte im Handelskonflikt mit den USA", heißt es in der Ifo-Meldung. Die neue Bundesregierung plant rund 10 Milliarden Euro 2025 und 57 Milliarden Euro 2026 für Infrastruktur, Steuersenkungen und Entlastungen ein. ifo.de

  • Druck auf Vicoria's Secret wächst

    Victoria’s Secret versucht den Neustart. Nach Jahren der Kritik an einem überholten Frauenbild und zu wenig Diversität setzt der US-Konzern auf Rebranding: Die Fashion Show kehrte 2024 mit vielfältigem Cast zurück, Adam Selman soll als Kreativchef frischen Wind in die Kollektionen bringen. Doch der Wandel wirkt stellenweise halbherzig – viele Schnitte bleiben klassisch, echte Vielfalt ist selten. Parallel wächst der Druck von außen. Der aktivistische Investor Barington Capital hat Aktien gekauft und fordert Veränderungen im Management sowie mehr Fokus auf das Beauty-Segment. Auch der australische Unternehmer Brett Blundy will mitmischen. Victoria’s Secret reagiert mit einer Abwehrstrategie gegen mögliche Übernahmen und scheint noch nicht bereit für so viel Veränderung. Hinzu kommen operative Belastungen: Ein Cybervorfall im Mai legte laut Firmenaussage die Website lahm, hohe Zollkosten drücken auf die Jahresprognose. Die Richtung scheint klar – moderner, inklusiver, diverser. Doch zwischen PR und Realität klafft noch eine Lücke. Ob Victoria’s Secret wirklich den Weg aus der Krise findet, bleibt abzuwarten. https://de.victoriassecret.com/de/

  • Textilindustrie Schlusslicht bei Einsatz von KI

    Nachdem im letzten Jahr noch deutlich zu spüren war, dass die deutsche Wirtschaft skeptisch ist beim Einsatz von künstlicher Intelligenz, lässt sich in diesem Jahr nun merken, dass KI Einzug in die Geschäftsprozesse hält. Nach Aussage des Ifo-Instituts nutzen mittlerweile rund 41 Prozent der deutschen Unternehmen KI, weitere 18,9 Prozent planen den KI-Start in den kommenden Monaten. „KI wird zunehmend zu einem strategischen Thema in den Unternehmen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Die Herausforderung besteht darin, sie sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren.“ Statt über KI zu sprechen, setzten viele Firmen sie jetzt aktiv ein. Ein Blick auf die Branchen zeigt jedoch starke Unterschiede: Unternehmen aus Werbung und Marktforschung setzen KI bereits zu 84,3 Prozent ein, die Automobilindustrie setzt mit 70,4 Prozent ebenfalls stark auf KI-basierte Abläufe in der Produktion. Die Textilproduzentinnen und -produzenten dagegen bilden das Schlusslicht der Umfragetabelle mit 18,8 Prozent. Dabei beeinflusst vor allem die Unternehmensgröße, ob und wie Unternehmen KI einsetzen: Mehr als die Hälfte aller Großunternehmen nutzt KI, bei den Kleinstbetrieben sind es nur noch 31 Prozent. Für den Einzelhandel bleibt das Thema KI eher unwichtig : 22,2 Prozent der Händlerinnen und Händler sagten, dass KI aktuell kein Thema sei. Das gilt auch für Gastronomie und Bauhauptgewerbe. ifo.de

  • LYCRA: Maisfaser auf der Summit

    The Lycra Company und ihr Entwicklungspartner Qore® präsentieren in dieser Woche beim Global Fashion Summit in Kopenhagen erstmals ihre gemeinsam entwickelte Innovation: eine biobasierte Elasthanfaser, die in industriellen Mengen produziert werden kann – und dabei eine CO₂-Ersparnis von bis zu 44 Prozent bietet. „Die Partnerschaft mit Qore® hat es uns ermöglicht, eine Innovation in die industrielle Anwendung zu bringen, die erneuerbar ist und den Anforderungen globaler Fashion Brands gerecht wird“, sagt Gary Smith, CEO von The Lycra Company. Die neue Faser besteht zu 70 Prozent aus jährlich nachwachsendem Industriemais, wird in den USA produziert und soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Für die Bodywear-Industrie besonders relevant: Die neue Faser lässt sich eins zu eins verarbeiten – Schnittmuster, Stoffe und Maschinen müssen nicht angepasst werden. Fachhändlerinnen und Fachhändler, die mit Marken arbeiten, die auf nachhaltige Materialien setzen, könnten künftig also Elasthan-Artikel mit deutlich besserer Ökobilanz ins Sortiment aufnehmen – ohne Abstriche bei der Passform oder Performance machen zu müssen. Wer sich ein Bild von der Herstellung machen will, kann auf dem Summit ein Virtual-Reality-Erlebnis entdecken, das Besuchende direkt auf die Produktionsanlage und die Maisfelder in Iowa mitnimmt. lycra.com/qira

  • Maredamare baut aus

    In Florenz Beachwear ordern - das kann man vom 19. bis zum 21. Juli auf der 18. Ausgabe der Maredamare in Florenz. Veranstalter Underbeach freut sich über regen Zuspruch: Rund 50 neue Aussteller:innen werden ihre Kollektionen präsentieren, insgesamt sind es über 240 Marken, die Fachhändler:innen in nun zwei Hallen entdecken können. Fast die Hälfte (47 Prozent) kommen dabei aus dem Ausland. „Wir beobachten ein starkes Interesse neuer Unternehmen, die die Maredamare als Plattform entdecken“, sagt Raffaella Petrossi, Generaldirektorin der Messe. Darunter seien vermehrt Wäsche- und Lingerie-Marken, die ihre Sommerkollektionen gezielt in Florenz zeigen wollten. Für den Fachhandel spannend: Neben klassischer Bademode sind viele Anbieter von Beach-Accessoires, Resortwear und weitere sortimentsergänzende Produkte vor Ort, um dem Fachhandel zu ermöglichen, ein verkaufsstarkes Umfeld zu schaffen. Das Rahmenprogramm bietet Workshops zu TikTok Shop, WhatsApp Business und BH-Fitting sowie Trendanalysen für die folgenden Jahre. Highlight werden die Modenschauen im neu gestalteten Cavanglia Pavillon sein, hier dürfen auch Nachwuchsdesigner:innen aus dem CNA Federmoda-Wettbewerb ihre Entwürfe zeigen. maredamare.eu

  • Wonderland initiiert "Italian Quarter"

    Die Messe Wonderland (13. bis 15. Juli) hat neue Event-Kooperationen angekündigt. Unter anderem wird die Fachmesse in London ein "Italian Quarter" mit vielen namhaften Marken - darunter Casa Mastro Positano, Isa Belle, Oscalito, Pierre Mantoux, Raffaela D’Angelo und Verdiani - einrichten. Der besondere Clou: Das italienische Konsortium „Consorzio Italian Lingerie Export“ sponsert italienisch inspirierte Mittagessen und Cocktails, um seine Marken international sichtbarer zu machen und den fachlichen wie kulturellen Austausch zu fördern. wonderland.com

  • Europäische Stoffe für den US-Markt

    Die nächste MarediModa Miami (31. Mai bis 02. Juni) wird wieder unter Beteiligung europäischer Stoffhersteller:innen, vor allem aus Spanien und Italien, stattfinden. Die Messebeteiligung ist Teil einer strategischen Antwort auf Unsicherheiten in globalen Lieferketten und eine Reaktion auf vermehrte Kritik an intransparenten Produktionspraktiken, wie sie zuletzt in Social-Media-Kampagnen aus Asien geäußert wurden. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Stoffe angesichts der jüngsten Veränderungen in der Lieferkette zunehmend geschätzt werden", ist sich Claudio Taiana, President of MarediModa, sicher. "Die Vereinigten Staaten waren schon immer ein wichtiger Partner und Markt für unsere Unternehmen. Daher ist eine Investition in die Miami-Mission entscheidend." Als Rahmen dient die Miami Swim Week, die wieder viele Fachbesucher:innen anziehen dürfte.

  • Mehrwert Online-Informationen

    Ob zu Hause auf dem Sofa oder direkt im Geschäft: Die Entscheidung, ob etwas gekauft wird oder nicht, hängt immer öfter von digitalen Informationen ab. Produktbeschreibungen, Bewertungen, Empfehlungen aus sozialen Netzwerken – all das fließt in die Entscheidung der Kundschaft mit ein. Besonders bei jungen Menschen unter 30 zeigt sich das deutlich: Drei Viertel dieser Altersgruppe lassen sich über Social Media inspirieren. Wer dort nicht präsent ist, riskiert, übersehen zu werden. Stationär bleibt – aber nicht ohne digitalen Anschluss Trotz aller Online-Dynamik bleibt der Einkauf vor Ort in vielen Bereichen wichtig. Aber: Auch im Laden erwarten Kundinnen und Kunden inzwischen digitale Services. Viele nutzen während des Einkaufs ihr Smartphone, um Preise zu vergleichen oder Rezensionen zu lesen. Wer im Geschäft digitale Informationen bereithält – etwa über QR-Codes direkt am Regal – verschafft sich einen klaren Vorteil, gerade wenn kein Verkaufspersonal zur Verfügung steht. Gute Informationen machen weniger preissensibel Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie: Wer transparent und hochwertig informiert, macht den Preis zweitrangig. Rund ein Viertel der befragten Personen gab an, bei guter Informationslage weniger stark auf den Preis zu achten. QR-Codes schlagen die Brücke Ob auf der Verpackung, am Regal oder auf dem Kassenbon – QR-Codes sind eine einfache, aber effektive Möglichkeit, die digitale Welt mit dem Einkaufserlebnis vor Ort zu verbinden. Schon heute nutzt etwa die Hälfte der Kundinnen und Kunden regelmäßig QR-Codes. Dennoch fehlt vielen Unternehmen eine klare Strategie für den Einsatz. Dabei bietet diese Technologie enormes Potenzial – von Anwendungsvideos über Inhaltsstoffe bis hin zu exklusiven Aktionen. Fazit: Wer heute informiert, verkauft auch morgen Die Ergebnisse der Studie sprechen eine klare Sprache: Wer digital nicht sichtbar ist, verliert auch vor Ort. Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sowie Markenverantwortliche sind gut beraten, digitale Inhalte nicht nur im Onlineshop, sondern auch stationär bereitzustellen – emotional, konsistent und interaktiv. Denn die Entscheidung für oder gegen ein Produkt fällt heute oft unterwegs – und selten ohne digitale Begleitung. 📎  Zur Studie : Die vollständigen Ergebnisse von ECC KÖLN  und 1WorldSync  stehen hier  kostenfrei zum Download bereit.

  • GEsamtmasche wählt Präsidentin wieder

    Martina Bandte (Karl Conzelmann / Nina von C.) bleibt Präsidentin der Gesamtmasche. Sie wurde am 13. Mai durch die Mitgliederversammlung in ihrem Amt bestätigt. Die Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Karl Conzelmann GmbH & Co. KG in Albstadt steht dem Verband bereits seit 2013 vor. Sie vertritt die Branche außerdem im Präsidium des Gesamtverbandes textil+mode in Berlin. Für ihre nächste Amtszeit will Martina Bandte den Fokus klar auf die Wettbewerbsfähigkeit am Standort legen: "Damit Unternehmen wieder Vertrauen in den Investitionsstandort fassen, müssen schleunigst spürbare Entlastungen her", fordert die Präsidentin. "Europa ist weder eine Insel noch eine Festung. Wenn Waren aus dem Ausland weniger Auflagen unterliegen wie die heimisch produzierten, und wenn gleichzeitig europäische Produkte im Ausland nicht mehr konkurrieren können, weil sie künstlich verteuert und verschlechtert sind, kann etwas nicht stimmen. Hier muss Abhilfe her, und zwar sofort." Auch der Vizepräsident Roman Braun (Triumph) und Schatzmeister Florian Bahner (Bahner Strumpf) wurden für drei Jahre wiedergewählt, ebenso wie die Präsidiumsmitglieder Dr. Sebastian Binner (Falke), Walter Michael Leuthe (Ferd. Hauber), Markus Mey (Mey) und Gerald Rosner (strickchick). Martina Bandte bedankte sich bei den Präsidiumsmitgliedern für die Unterstützung: "Ich freue mich sehr, dass das gesamte bisherige Präsidium erneut kandidiert hat und bereit ist, die Interessen unserer Branche auch weiterhin im Ehrenamt zu vertreten." Neu dabei ist Christy Keppel. Die Gesellschafterin der ISCO-Textilwerk Gebr. Ammann GmbH & Co. KG in Stuttgart ist nach mehreren Jahren im Investment-Banking im letzten Jahr ins Familienunternehmen zurückgekehrt und steigt in Kürze in die Geschäftsleitung ein. Bandte schätzt auch ihr Engagement: "Mit Christy Keppel bereichert uns eine engagierte und dynamische Repräsentantin der jungen Unternehmergeneration." gesamtmasche.de

  • Schiesser eröffnet im Hauptbahnhof BErlin

    Schiesser ist angekommen – mitten im Herzen Berlins und genau dort, wo täglich Hunderttausende unterwegs sind: im Berliner Hauptbahnhof. Anfang Mai eröffnete das Traditionsunternehmen seinen ersten Store in einem Hauptbahnhof überhaupt. Mit der rund 40 Quadratmeter großen Verkaufsfläche sichert sich Schiesser Sichtbarkeit an einem der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte Europas. Und das bewusst: „Die Hauptstadt ist für uns ein besonderer Standort. Sie ist lebendig, vielfältig und in Bewegung. Genau dort wollen wir als Marke sichtbar sein“, so Sonja Balodis, CEO der Schiesser Group. Markenerlebnis auf kleinem Raum Ob Ribshirts, beliebte Klassiker oder die aktuelle Frühjahr-/Sommer-Kollektion: Der neue Store setzt auf eine kuratierte Auswahl hochwertiger Essentials für Damen und Herren. Klar strukturiert, modern präsentiert und mit einem offenen Storekonzept schafft Schiesser ein Markenerlebnis, das auch im schnellen Takt des Bahnhofsverkehrs überzeugen soll. Mit der Filiale im Berliner Hauptbahnhof verfolgt das Unternehmen seine Strategie weiter, Kundinnen und Kunden direkt vor Ort anzusprechen. "Ziel ist es, die Marke nahbar zu machen, Begegnungen zu schaffen und Kundinnen und Kunden durch Qualität und Komfort zu überzeugen", heißt es aus dem Unternehmen. Deshalb sei der neue Standort in Berlin Teil einer größeren Vision: Menschen im Alltag zu begleiten – mit Produkten, die zuverlässig sind, bequem sitzen und stilvoll auftreten. schiesser.com

bottom of page