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La Perla plant Neustart

  • vor 14 Stunden
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Die italienische Luxus-Dessousmarke La Perla arbeitet nach ihrer Rettung durch den US-Investor Peter Kern im letzten Jahr an einer umfassenden Neuausrichtung. Im Mittelpunkt steht dabei nicht schnelles Wachstum, sondern eine bewusst selektive Luxusstrategie: Der Business-Plan ist auf drei Jahre ausgerichtet und soll La Perla wieder zu alter Größe führen. In Spitzenzeiten hatte das Unternehmen 250 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.


Der Weg zum Ziel sind nur wenige eigene Geschäfte. Die sollen künftig nur noch in wenigen internationalen Metropolen wie Mailand, Paris oder New York entstehen – deutlich kleiner und exklusiver als in der Vergangenheit.  Gleichzeitig will La Perla die Zusammenarbeit mit gehobenen Warenhäusern, Boutiquen und Luxusresorts ausbauen.


Investor Kern kritisierte rückblickend die frühere Expansionsstrategie: "Wir werden nicht so viele eigene Stores aufmachen wie früher, das war ein Fehler", sagte der Amerikaner gegenüber der WWD. "Es waren zu viele und sie waren zu groß." Stattdessen wolle man in Luxus-Stores präsent sein: "Wir wollen auch in Stores gehen, die keine Lingerie anbieten, denn wir glauben, dass La Perla die Grundlage jedes Luxus-Looks ist."


Im Zentrum des Relaunchs steht die handwerkliche Fertigung in Bologna. Dort produziert La Perla wieder mit den erfahrenen Näherinnen und Spezialistinnen, die nach der 25-Millionen-Dollar-Rettung des Unternehmens zurückgekehrt sind. Für die neue Eigentümerfamilie gilt die italienische Handwerkskunst als wichtigstes Alleinstellungsmerkmal der Marke. "Wir experimentieren mit neuen Materialien und Techniken, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren."


Parallel bereitet das Unternehmen seinen internationalen Neustart vor. Erste exklusive Kundenveranstaltungen und Präsentationen bei Handelspartnern laufen bereits, während für Herbst 2026 ein größer angelegter globaler Relaunch geplant ist.



 
 
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