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  • BTE: Neuer Geschäftsführer ist Sönke Padberg

    Der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren hat zum 1. Januar 2026 einen Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen: Sönke Padberg übernimmt die Position als Geschäftsführer des Verbands und folgt auf Axel Augustin, der nach mehr als 34 Jahren in der Verbandsspitze seine aktive Rolle beendet. Padberg gehört seit Anfang 2025 dem BTE-Team an und leitete bereits das BTE-Büro in Berlin, nachdem der Verband seinen Sitz Mitte 2025 in die Hauptstadt verlagert hatte. Er bringt langjährige Berufs- und Führungserfahrung im stationären Schuh- und Modehandel mit, unter anderem Führungsstationen im elterlichen Schuh- und Sportfilialisten im Ruhrgebiet/Münsterland und Erfahrungen als Retail Manager bei Marken wie Tamaris, Lloyd, Mephisto. Mit seinem Amtsantritt setzt der BTE auf einen Geschäftsführer mit fundierter Branchen-Expertise und einer klaren Ausrichtung auf operative Beratung, Digitalisierung und politische Positionierung des Verbands auf Bundesebene. Neben der Markt- und Branchenanalyse wird Padberg in seiner neuen Rolle unter anderem für die Bewertung relevanter Gesetzgebungs- und Wirtschaftsentwicklungen, die betriebswirtschaftliche Beratung sowie die Unterstützung des Handels bei Digitalisierungsthemen verantwortlich sein.  Axel Augustin schied auf eigenen Wunsch aus seiner Geschäftsführer-Position aus. Auf LinkedIn nennt er dazu „primär private Gründe“ – etwa die schwierigen Bahnverbindungen zwischen seinem Wohnort und Berlin. Augustin bleibt dem Verband jedoch weiter verbunden: „Tatsächlich kann ich mir nach so vielen Jahren auch gar nicht vorstellen, der Branche komplett den Rücken zu kehren. Dafür hat mir die Arbeit immer viel zu viel Freude bereitet.“ Er bleibt Chefredakteur des BTE-Magazins „Marketing Berater“ und verantwortlich für BTE-Veranstaltungen wie den BTE Digital Day, den BTE-Kongress sowie die BTE-Webinare. bte.de

  • Exclusive Capsule Collection

    Zwei Marken, eine gemeinsame Vision von moderner Lässigkeit: Mit PNTS x mey  bringen PNTS und mey eine exklusive Capsule Collection auf den Markt. Die Kollektion vereint die Design-, Passform- und Qualitätskompetenz von mey mit dem optimistischen, modernen Spirit von PNTS. Entstanden sind hochwertige Damen-Styles aus feiner Baumwoll-Rippe – soft, elastisch und mit markanter Struktur. Boxershort und Tanktop in Weiß und Schwarz sowie ein weißer Body stehen für zeitlose Designs, die Bodywear bewusst sichtbar machen. „Die Kooperation ist eine gelungene Symbiose zweier Marken, die Bodywear nicht als klassisches Darunter versteht, sondern als selbstverständlichen, sichtbaren Bestandteil des Outfits inszeniert und sie damit als Fashion-Statement positioniert“ - Matthias Mey, Geschäftsführer von mey - Alle Pieces wurden in Deutschland von mey designt und setzen Bodywear als selbstverständlichen Bestandteil moderner Looks in Szene. Die limitierte Capsule Collection richtet sich an Frauen, die Mode, Qualität und Komfort vereinen möchten, und ist ab Ende Februar 2026 bei ausgewählten Händlern sowie online bei PNTS und mey erhältlich. www.mey.com

  • Für alle Professionals aus Handel, Design und Industrie

    Mehr als ein Wäsche-Fachmagazin. Lassen Sie sich von uns in eine wundervolle und inspirierende Winterwelt entführen. In einer Saison, die nach Geborgenheit verlangt, wird es warm, weich und kuschelig – neue Loungewear-Styles umhüllen den Körper und schenken Momente puren Wohlbefindens. Gleichzeitig begeistern die neuen Wäschestyles mit Komfort auf höchstem Niveau und innovativen Schnitten. Sinnlichkeit kehrt zurück – spürbar, sichtbar, fühlbar. Zarte Spitzenkreationen, raffinierte Details und meisterhafte Handwerkskunst machen jedes einzelne Stück zu etwas ganz Besonderem. Im Abonnement erhalten Sie die neueste Ausgabe automatisch per Post und genießen schon jetzt exklusiven Zugang zur E-Paper-Version. Einfach oben auf das Titelbild klicken und bei LINIE Now anmelden. Einen kleinen Einblick in die Bodywear-Kollektionen erhalten Sie hier. Unsere kuratierten und fein zusammengestellten Trendwelten inspirieren und versprechen einen Aufbruch zu neuen Ideen und frischen Impulsen für die kommende Saison. Haben Sie noch kein Abonnement und/oder sind noch nicht als LINIE Now Mitglied registriert, können Sie dies hier vornehmen. Bitte beachten Sie, dass nur Abonnentinnen und Abonnenten der LINIE Zugriff auf die neueste Ausgabe erhalten können. Wir wünschen ein angenehmes Lesevergnügen und eine erfolgreiche Ordersaison Ihr LINIE-Redaktionsteam

  • Wäscheunternehmen treiben Kreislaufwirtschaft voran

    Was lange als kaum lösbares Problem galt, rückt in greifbare Nähe: Mischgewebe aus Polyamid und Elasthan, wie sie in großen Teilen der Wäsche-, Swim- und Shapewear-Sortimente eingesetzt werden, lassen sich erstmals gezielt trennen und wieder in den Produktionskreislauf zurückführen. In einem gemeinsamen Pilotprojekt zeigen Triumph , The Lycra Company   und RadiciGroup , dass ein Faser-zu-Faser-Ansatz auch bei komplexen Materialkombinationen funktionieren kann. Im Zentrum steht dabei nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein technologischer Machbarkeitsnachweis: Aus Produktionsresten eines Polyamid/Elasthan-Mixes entstand ein Lingerie-Prototyp, bei dem beide Faserkomponenten recycelt und erneut versponnen wurden. Für Stefano Alini, CEO von Radici InNova, markiert das einen Wendepunkt: „Dank dieses Projekts erreicht das Textilrecycling eine neue Dimension. Zum ersten Mal haben wir bewiesen, dass Fasern aus Mischgeweben zurückgewonnen und wiederverwendet werden können, um neue Kleidungsstücke zu schaffen – ein Meilenstein, der die Tür zu wirklich zirkulären Entwicklungen für unsere Branche öffnet.“ Für alle drei Partner ist das Projekt Teil einer langfristigen Strategie. Triumph bringt die Perspektive der Anwendung und Produktentwicklung ein, Radici das chemische Know-how zur Rückgewinnung von Polyamid, während The LYCRA Company den Nachweis erbringt, dass auch recyceltes Elasthan seine funktionalen Eigenschaften wie Dehnbarkeit, Komfort und Formstabilität beibehält. Konkret basiert das Verfahren auf einem selektiven chemischen Recyclingprozess, bei dem Polyamid und Elasthan aus gemischten Textilabfällen getrennt werden. Das zurückgewonnene Polyamid wird zu neuem Garn verarbeitet, während das Elasthan erneut in den Spinnprozess eingebracht wird. Aus diesen recycelten Fasern entsteht anschließend ein neuer Stoff, der die Grundlage für den Prototyp bildet. Die Wäschebranche schaut also auf spannende Entwicklungen, die erstmals eine realistische Perspektive für typische PA/Elasthan-Materialien eröffnen, neue Nachhaltigkeits- und Kommunikationsansätze ermöglichen und zugleich höhere Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Sortierung und Systemdenken mit sich bringen. Vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Vorgaben in Europa gewinnt die Frage nach recyclingfähigen Materialsystemen zusätzlich an Gewicht.

  • Globalisierung fördert Gleichberechtigung

    Die Globalisierung ist für die rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen förderlich. Das zeigt eine neue Studie des Ifo-Instituts. „Wir können zeigen, dass sich mit der Globalisierung die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern verbessert. Je mehr tatsächlich grenzüberschreitend gehandelt und kooperiert wird, desto weniger werden Frauen rechtlich diskriminiert“, sagt Ifo-Forscherin Ramona Schmid. Der Gleichstellungseffekt fällt in ärmeren Ländern am stärksten aus. Wenn Indonesien zum Beispiel ähnlich stark international verflochten wäre, wie die USA, würde sich die rechtliche Gleichstellung um rund 12 Prozent verbessern. Grundlage für den Grad der Globalisierung ist der KOF-Globalisierungs-Index. Info.de

  • Nina von C. Erweitert NOS-Programm

    Mit gleich zwei neuen Serien erweitert Nina von C. das erfolgreiche NOS-Programm. „Unser NOS-Programm funktioniert gut und ist weit eingeführt“, erklärt Doris Biedermann, Geschäftsführerin, den Schritt. „Sowohl für den Handel als auch für uns als Produzenten ist es ein sicheres und verlässliches Kollektionssegment.“ Deshalb kommen mit den Serien „Skin Love“ und „Bamboo Rib“ nun Basics, die der Winterkollektion „Amour Précieux“ alle Ehre machen: Skin Love besteht aus einem elastischen Modal-Seide-Gemisch. 14 Prozent Seide geben dem Sorten Grundmaterial den luxuriösen Touch, die Linienführung ist klassisch-edel, die DOB-Verarbeitung der Ausschnitte machen die Tops zum perfekten Over-Layer. Top, Achseltop, Longsleeve, Jazzpant, Leggins und Hüftslip kommen in zeitlosem Noisette, Champagner und Schwarz, das Größensegment von 36 bis 46 und der Preisrange von 16,95 Euro (Slips) und 49,95 Euro (Shirt) ist die Serie eine wunderbare Ergänzung für das bisschen Luxus im Leben. Bamboo Rib bietet eine softe, hochelastische Rippenware aus Bambus-Viskose. Die Slips und Shirts sind schlicht und leicht sportiv gearbeitet und machen jede Bewegung mit. Die Farben Apricot und Quarz dürfen auch gern „drüber“ getragen werden. Ninavonc.de

  • Stress um Farbe des Jahres

    Dieses Jahr hat Pantone mit der Farbe des Jahres eine Diskussion heraufbeschworen. "Pantone 11-4201 Cloud Dancer" soll ein "bauschiges, ausgewogenes Weiß mit einem Gefühl von Gelassenheit" sein, das beruhigend und entspannend wirken solle. Doch damit stoßen die Farbwähler auf harsche Kritik. Florian Illies schrieb in DIE ZEIT: "Der Farbhersteller Pantone hat den Farbton, der das neue Jahr bestimmen wird, und zwar "global", wie man verkündet, Cloud Dancer genannt. Wir sollen also künftig an himmlische, tanzende, weiße Wolken denken, wenn wir auf Erden die verheerenden Nachrichten aus Amerika, aus der Ukraine oder aus dem Koalitionsausschuss hören." Er ist nicht der einzige, der Kritik übt: Weiß sei keine Farbe und langweilig dazu, heißt es an verschiedenen Stellen, außerdem habe man auch den Aspekt der weißen Vorherrschaft und den zunehmenden Rassismus in der Welt nicht mitgedacht, meint die Washington Post. Das Farb-Institut versucht, sich gegenüber FashionUnited zu erklären: „Die diesjährige Farbe des Jahres ist in vielen verschiedenen Gesprächen aufgetaucht. Wir verstehen, dass Menschen unterschiedliche Gefühle mit ihrer Bedeutung verbinden", sagt Laurie Pressmann, Executive Director des Pantone Color Institute. „Das globale Team des Pantone Color Institutes wählte diese Farbe wegen ihrer emotionalen und kreativen Resonanz – nicht als Statement zu Politik, Ideologie oder Ethnie. Pantone ordnet Farben keine politischen Narrative zu. Eine Farbe auf dieser Basis auszuwählen oder zu vermeiden, würde solchen Narrativen eine Bedeutung verleihen, die sie in diesem Prozess nicht haben.“ Cloud Dancer solle wie eine leere Seite sein, die einen Raum für Neuanfang und Kreativität eröffne. "Der Name spiegelt eine gemeinsame Erfahrung wider: Wir alle blicken zu den Wolken auf, um uns inspirieren zu lassen und zu staunen. Das Aufblicken verbindet uns mit der schwebenden Leichtigkeit der Wolken." Ist das angemessen? Was meinen Sie zu der Debatte? Ist Weiß eine adäquate Modefarbe für das Jahr 2026? Stimmen Sie hier ab: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe5-9EL5W3vKYnkcWyedxYoy1rMUPPB0YPWvR5FjZwI1RYVQA/viewform?usp=publish-editor

  • Herzog & Bräuer erneut insolvent

    Nun ist es offiziell: Der Wäschefilialist Herzog & Bräuer mit Firmensitz in Rötha (Sachsen) ist erneut insolvent. Schon 2020 hatte das Unternehmen mit den einst 115 Filialen Insolvenz anmelden müssen, damals sollten 96 Filialen mit 390 Arbeitsplätzen erhalten bleiben. 2021 meldete die Kette Erfolg: Durch Einsparungen hatte das Unternehmen gerettet werden können. Auch dieses Mal soll es weitergehen: Das Unternehmen will nach ersten Berichten wohl in Eigenverwaltung sanieren und dabei möglichst viele Läden und Mitarbeitende erhalten. herzogundbraeuer.de

  • Skims ist 5 Milliarden wert

    Die Aufstiegsgeschichte von Skims geht in die nächste Runde. Das von Kim Kardashian und Jens Grede gegründete Bodywear-Label hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 225 Millionen Dollar eingesammelt und wird nun mit rund 5 Milliarden Dollar bewertet. Die neue Bewertung übersteigt die aktuellen Marktkapitalisierungen mehrerer etablierter Wettbewerber im Intimates- und Sportswear-Segment: Skims ist damit höher bewertet als Victoria’s Secret  (ca. 2,9 Mrd. USD) und Under Armour  (ca. 2,0 Mrd. USD) zusammen. Skims wurde 2019 gegründet und hat sich in wenigen Jahren von einer Shapewear-Marke zu einem breit aufgestellten Anbieter von Loungewear, Apparel und Athleisure entwickelt. Laut den beteiligten Investoren sollen die frischen Mittel insbesondere in die internationale Expansion , die Stärkung des stationären Geschäfts  sowie die Erweiterung des Sortiments  fließen: Skims will die Segmente Activewear und Loungewear ausbauen und strategische Kooperationen weiter ausbauen. Für den deutschen Bodywear-Markt könnte der Schritt spürbare Impulse setzen. Skims’ konsequente Markenführung, Influencer-Power und die Geschwindigkeit, mit der das Unternehmen neue Segmente besetzt, dürften den Wettbewerbsdruck erhöhen. Gleichzeitig entstehen Chancen: Sollte Skims auch in Europa stärker stationär expandieren, könnten Wholesale-Modelle oder Shop-in-Shop-Konzepte interessante Optionen werden. Klar ist: Dieses Label bleibt ein Taktgeber für Tempo, Reichweite und Markendynamik im internationalen Bodywear-Business. skims.com

  • Lisca: Neuer Markenauftritt zum Jubiläum

    Nach 70 Jahren ist es nicht nur Zeit für eine Jubiläumsfeier, die in die Firmenhistorie eingehen wird. Nein, Lisca nutzt das Jubiläumsjahr, um sich zu modernisieren. 1955 im slowenischen Sevnica gegründet, gehört das Unternehmen heute zu den bedeutendsten Marken für Lingerie und Swimwear in über 40 Ländern. Das neue Logo zeigt einen stilisierten und eleganten Fuchs - Symbol für Eleganz, Intelligenz und Anpassungsfähigkeit, die Lisca seit 70 Jahren prägen. Die eindrucksvolle Fashion-Show zum Jubiläumsevent im Ljubljana Exhibition and Convention Centre erlebten rund 700 geladene Gäste. Die Inszenierung der Kollektion FS26 verband Modegeschichte, modernes Design und die Hommage an die Lisca-Trägerin: selbstbewusst, elegant und mit einem Sinn für Komfort. Geschäftsführer Luka Južna hob die emotionale Ebene der Lisca-Lingerie hervor: Das Gefühl, „etwas Besonderes zu tragen“, sei eine stille Kraft, die Frauen im Alltag ebenso wie bei besonderen Anlässen begleitet. Sein Dank galt Mitarbeitenden und Partnern, die den Weg der Marke seit Jahrzehnten mitgestalten. LINIE gratuliert Lisca sehr herzlich zum 70. Geburtstag und wünscht noch viele erfolgreiche, elegante und lässige Jahre! lisca.de

  • Adolf Riedl ist insolvent

    Aus nach 78 Jahren: Das traditionsreiche Familienunternehmen Adolf Riedl hat Insolvenz angemeldet. Schon lange war spürbar, dass der Bademodenhersteller mit Sitz in Bayreuth zu kämpfen hatte, nun hat das Amtsgericht Bayreuth am 5. November einen vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt. Zum Unternehmen gehören die Marken Sunflair, Olympia, Sunmarin und Wavebreaker. Die Mitarbeitenden erwartet eine erste abgesicherte Lösung: Die Gehälter sollen über das Insolvenzgeld zunächst für drei Monate weitergezahlt werden. Für den Industriestandort Bayreuth bedeutet diese Nachricht einen herben Schlag: Adolf Riedl zählt mit seiner Unternehmensgeschichte seit 1947 zu einer prägenden Größe in der Region. Ob und wie das Unternehmen weiterbesteht, ist noch nicht klar; es ist offen, ob ein Verkauf oder eine Sanierung gelingt. https://www.bademoden.info/unternehmen/

  • Billig-Importe aus China bald zollpflichtig

    Die EU-Finanzminister haben beschlossen, die bislang geltende Zollfreigrenze von 150 Euro für Direktimporte aus Drittstaaten abzuschaffen. Künftig sollen auch Kleinsendungen – etwa von Plattformen wie Shein, Temu oder AliExpress – mit Zöllen belegt werden. Hintergrund ist die massive Paketflut aus China und der Vorwurf des systematischen Missbrauchs: Laut EU-Kommission wird bei einem Großteil der Sendungen der Warenwert zu niedrig angegeben, um Abgaben zu umgehen.  Die Zollfreigrenze soll nach jetzigem Stand spätestens bis 2028 vollständig fallen, eine Übergangslösung ab 2026 ist geplant. Ziel ist es, Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen und dem europäischen Handel wieder fairere Rahmenbedingungen zu verschaffen. Politiker:innen und Handelsverbände sprechen von einem „überfälligen Schritt“ hin zu fairem Wettbewerb, mahnen aber zugleich an, die Zollbehörden personell und digital besser auszustatten.  Die Bodywearbranche erhofft sich von dem Schritt eine Entlastung: Wenn Kleinsendungen aus China zollpflichtig werden und sogar zusätzliche Bearbeitungsgebühren anfielen, könnten extrem niedrige Endpreise von Fast-Fashion- und Wäsche-Anbietern aus Fernost weniger leicht zu halten sein. Auch der Preisabstand zwischen Markenware und Billigimporten würde sich wieder verringern, sodass margenstarke Basics und Einstiegsprodukte im Fachhandel wieder attraktiver wirken – insbesondere für preissensible Kund:innen, die bislang stark zu Plattformen wie Shein oder Temu abgewandert sind. Sobald der reine Preisvorteil von Billigimporten abflacht, könnte die Argumentation mit Langlebigkeit, Passform, Beratung und zertifizierten Lieferketten für Bodywear-Marken und den Fachhandel an Gewicht gewinnen.

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