Witt-Gruppe strukturiert um
- Gaia
- vor 4 Stunden
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Die zur Otto Group gehörende Witt-Gruppe hat angekündigt, an ihren Standorten insgesamt 229 Stellen abbauen zu wollen. Der auf Best Ager spezialisierte Omnichannel-Händler setzt dabei auf Altersteilzeit, Frühverrentung und Aufhebungsangebote und verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen.
Die Maßnahmen sind Teil eines Spar- und Optimierungsprogramms, mit dem das Unternehmen auf die veränderten Marktbedingungen im Versand- und Onlinehandel reagiert. Schon im Oktober hatte das Unternehmen diesen Schritt angekündigt. Man habe nach einem guten Vorjahr - 2024/25 hatte die Witt-Gruppe einen Rekordumsatz von 1,26 Milliarden Euro erzielt - eine zu optimistische Wachstumsprognose aufgestellt, die man nicht einhalten könne, hatte Witt-Geschäftsführer Boos erklärt. Der Umsatz werde daher stagnieren. Das habe gesamtwirtschaftliche Gründe, auch die Modeindustrie kämpfe mit einem Nachfragerückgang und einer Zurückhaltung der Kunden. Dazu kämen Kostensteigerungen durch Papier, Porto und Tariferhöhungen.
Zusätzlich zum Stellenabbau ist ein Einstellungsstop verhängt, die 110 Filialen in Deutschland und 20 Online-Shops mit rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen durch Investitionen in Millionenhöhe zukunftsfähig gemacht werden.









