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  • Kundschaft binden mit eigenem Loyality-Programm lohnt sich

    Rund 80 Prozent aller Kundinnen und Kunden nutzen Bonusprogramme. Das ergab eine Befragung des IFH Köln und KPMG. Diejenigen, die ein solches Programm (noch) nicht in Anspruch nehmen, seien interessanterweise demographisch gut von Nutzer:innen von app-basierten Bonusprogrammen zu unterscheiden: Nicht-Nutzer:innen seien tendenziell eher männlich und auch älter. Weiterhin lebten in ihrem Haushalt häufig keine Kinder. Spannend an der Befragung: Rund 43 Prozent der Befragten gaben an, dass sie unternehmenseigene Programme des Einzelhandels immer - also bei jedem Einkauf - nutzen. Hier liegt nach Ansicht des IFH ein großes Potential, das viele Einzelhändler:innen nicht ausschöpfen: "Bindungsprogramme bieten für Händler:innen wie auch Konsumenten und Konsumentinnen häufig eine Win-Win-Situation: Die von der Kundschaft freigegeben Daten helfen Händlerinnen und Händlern bei der strategischen Planung und der Ausspielung von personalisierten Inhalten. Kunden und Kundinnen hingegen bekommen entsprechend individuell zugeschnittene Benefits und weitere Vorteile, die den Einkauf oder gar die gesamte Customer Journey vereinfachen können." ifhkoeln.de

  • Lenzing: Neue Fasern aus alter Kleidung

    Was bisher nicht möglich schien, rückt nun in greifbare Nähe: Neue Fasern aus alter Kleidung. Die Lenzing Gruppe hat sich mit österreichischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammengetan, um gebrauchte Haushalts- und Bekleidungstextilien zu sammeln, daraus Zellstoff zu produzieren und schließlich zu neuen Lyocell- und Viscosefasern zu verarbeiten. Dieser Prozess ist aufwendig: Die Textilien, die nicht mehr zu gebauchen sind, müssen von Hand sortiert werden. Dies hat der Caritas Recyclingbetrieb übernommen, der mehr als 70 Menschen mit Behinderungen sichere Arbeitsplätze bietet. In einem weltweit einzigartigen Verfahren hat die Firma Södra dann Zellstoff aus diesen Textilien gewonnen, den Lenzing dann wiederum zu Fasern verarbeiten kann. „Ein Unternehmen allein kann das drängende Problem der Textilabfälle nicht lösen. Es sind proaktive Partnerschaften wie diese, die uns ermöglichen, voranzukommen und einen echten systemischen Wandel herbeizuführen“, sagt Sonja Zak, Head of Textile Sourcing & Cooperations Lenzing Gruppe. „Wir arbeiten hart daran, unsere Industrien noch nachhaltiger zu gestalten und die Transformation des textilen Geschäftsmodells von einem linearen zu einem Modell der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Damit dieser Wandel stattfinden kann, sind weitere Anstrengungen der gesamten Branche nötig“, so Zak. LINIE findet: Wunderbares Engagement, weiter so! lenzing.com

  • Lascana knackt die halbe Milliarde

    Für das Jahr 2022/23 hat Lascana einen Rekordumsatz von 515 Millionen erwirtschaftet - und knackt damit die halbe Milliarde. Mit einem Zuwachs von 80 Millionen Euro kann das Unternehmen auch im Jubiläumsjahr zum achten Mal in Folge ein sattes Umsatzwachstum von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einfahren. Hieran besonders beteiligt: Der stationäre Handel erlebte ein starkes Comeback mit 45 Prozent Plus zum Vorjahr. Lascana-Geschäftsführer Olaf Koopmann: „Das haben wir vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Verkaufsfläche zu verdanken, die ein sehr hohes Engagement gezeigt haben. Insbesondere unsere neuen Stores, die wir in Lübeck und Bochum mit modernem Ladenbau und kleineren Flächen um die 100 m² getestet haben, laufen über unseren Erwartungen.“ Ein Highlight soll in diesem Jahr die Eröffnung des ersten Lascana Fashion Stores in Köln sein, der neben Lingerie und Bademode auch Fashion und Shoes anbietet. "Wir haben in der Kölner Top-Lage Hohe Straße eine hervorragende Fläche anmieten können, die wir im Juni 2023 eröffnen werden. Wenn das Konzept aufgeht, können wir uns einen Roll-out gut vorstellen. Einstweilen ist es ein Test. Parallel suchen wir aber auch ständig nach kleineren Flächen um die 100 m², um weitere Lingerie- und Bademodengeschäfte zu eröffnen. Allerdings sind die Mietpreisvorstellungen oft noch zu hoch.“ Den stärksten Umsatzzuwachs verzeichnet Lascana in der Bademode, die mit 36 Prozent im Plus lag und mit 157 Millionen Euro einen neuen Umsatzrekord erzielte. „Wir hatten für 2022 auf einen weiteren Corona-Nachholbedarf bei Bademode gesetzt, da die Urlaubsreisen wieder stark angezogen haben. Deshalb haben wir bei unserer Bevorratung rechtzeitig auf Sieg gesetzt. Sehr geholfen hat uns dann der späte Sommer im Juli und August. Da wir Bademode konsequent als Ganzjahresprodukt sehen, halten wir unsere Ware 12 Monate verfügbar und werten diese nicht ab. So hatten wir im Juli und August als einer der ganz wenigen Anbieter noch hervorragend sortierte Bademode auf allen Kanälen im Angebot und konnten überall Ware nachsteuern. Dabei konnten wir weitgehend auf Preisabschläge verzichten und oft die volle Marge durchsetzen“, erläutert Fehnders, der auch den Bereich Produkt verantwortet. Auch der eigene Online-Shop profitierte von der starken Bademode und verzeichnete dadurch ein Plus von 70 Prozent. Außerdem wurden die Print-Aktivitäten stark ausgeweitet: „Wir wissen, dass gut gemachte Kataloge, die genau im richtigen Moment erscheinen, enorme Impulskäufe auslösen. Da Textilien und Schuhe sehr hohe Anteile an Spontankäufen haben, sind Kataloge für uns enorm wichtig“, so Fehnders. lascana.world

  • Gattina nimmt Scandale éco-lingerie auf

    Einen spannenden Zuwachs im Portfolio kann Gattina verzeichnen: Ab sofort übernimmt das Unternehmen die Distribution von Scandale éco-lingerie. Das französische Unterwäschelabel ist schon seit 1932 auf dem Markt und bezeichnet sich seit einigen Jahren mit dem Zusatz éco-lingerie, um das besondere Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit auszudrücken. Das Unternehmen ist zertifiziert nach Öko Tex Standard 100 und greift zu 80 Prozent auf recyceltes Material zurück, setzt auf erneuerbare Energien und einen Warenkreislauf. Ganz wichtig sind ethisch verantwortungsvolle Produktionsstätten: "Wir haben eine eigene Methodik entwickelt, um alle potenziellen Lieferanten auf Transparenz, soziale und ökologische Verantwortung zu prüfen. Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern, denen das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter wichtig ist, die sie schulen und stärken“, heißt es von der Marke. Genau dieser Aspekt hat Pascal Bütefür, Geschäftsführer von Gattina, überzeugt: „Wir müssen auch in unserer Branche das Umdenken vorantreiben, ökologische Prozesse fördern und starke Partner mit ins Boot holen. Scandale éco-lingerie schafft es, nachhaltige Dessous mit hohem modischen Grad zu kreiren und dabei noch wettbewerbsfähige Preise möglich zu machen. Auch haben das außergewöhnliche Design und die neu gedachten Schnittführungen bei mir gepunktet und ich kann zum jetzigen Zeitpunkt bereits sagen, dass die Marke sehr gut am Markt angenommen wird.“ gattina.de

  • Triumph mit neuem Store-Konzept in Wien

    Wer dachte, die renommierte Marke Triumph sei nun fertig mit dem Relaunch, hat sich geirrt. Nachdem das Unternehmen erst kürzlich seine neue Markenidentität vorgestellt hatte, folgt nun der nächste Schritt: In Wien stellte Triumph letzte Woche sein neues Store-Konzept "My Atelier" vor. Bunt, individuell und innovativ - das Konzept folgt der Maxime des Unternehmens und zelebriert das Individuum. Dazu gehört auch, das jeder Store anders sein wird: Jeder Store kooperiert mit einer lokalen Künstlerin, die sich mit ihrer eigenen Handschrift im jeweiligen Triumph-Store verewigen darf und maßgeschneiderte Kunstwerke zu "My Atelier" beiträgt. Triumph will damit nicht nur Nachwuchstalente unterstützen, sondern auch in der lokalen Gemeinschaft andocken. Der Store in Wien wurde durch Designelemente von Künstlerin Violetta Ehnsperg aus Österreich erweitert. „Die Partnerschaft mit Triumph ermöglicht es mir, meine künstlerische Vision einem breiteren Publikum - noch dazu in meiner Heimatstadt Wien - vorzustellen, und ich bin begeistert, dass ich die Möglichkeit habe, meine Arbeit im neuen My Atelier Store-Konzept der Marke zu präsentieren“, sagte die junge Künstlerin. Durch die so geschaffene Atmosphäre in den Triumph-Stores sollen sich Kundinnen wie in einem echten Atelier fühlen können – inspiriert, losgelöst von der Zeit und in einem kreativen Raum, in dem sie die Marke und neuste Lingerie-Trends kennenlernen können. Hell, warm, einladend ist das Store-Design, natürliche und nachhaltige Materialien, gedeckte Farbtöne und transparente Deko-Elemente sollen für Intimität, Komfort und Tiefe sorgen, die Verkaufsflächen sind übersichtlich gestaltet und lassen bewusst großzügig Raum, um sich bequem umzusehen. Ruheoasen bilden die Lounge-Bereiche und die Ankleiden. „Wir sind begeistert, dieses neue Konzept mit Leben zu füllen und unseren Kund:innen eine Erfahrung zu bieten, die unsere Markenwerte wirklich widerspiegelt. My Atelier ist mehr als nur ein Verkaufsraum. Es ist ein Ort, um in einzigartiger und bedeutsamer Weise unsere Marke zu entdecken, sich davon inspirieren zu lassen und sich mit ihr zu verbinden", sagte Paul Gautier, Global Head of Brands. triumph.com

  • Victoria's Secret stellt Film statt Show vor

    Bitter nötig war eine Neuerfindung der einstmals so berühmten Victoria's Secret Show. Das umstrittene Konzept hatte zuletzt fünf Jahre lang pausiert, die "Engel" standen nicht nur wegen veralteter Schönheitsideale und fehlender Body Diversity in der Kritik. Nun will Victoria's Secret mit einem Film punkten, der Mode, Film, Design und Musik wie auch im alten Konzept vereinen soll. Im Mittelpunkt stehen die VS20, eine Gruppe von 20 innovativen Kreativen aus den Städten Bogota, Lagos, London und Tokio, die eine ganz eigene Kollektion konzipieren, produzieren und inszenieren durften. Der Film soll Einblicke in die Entstehung dieser Modestücke geben, in dem natürlich auch die neuen Victoria-Designs gezeigt werden. "Dieser Film zeigt die Transformation der Marke Victoria's Secret", sagt Raúl Martinez, EVP und Head Creative Director bei Victoria's Secret & Co. "Mode, Glamour und Unterhaltung sind die treibenden Kräfte dieses Films, der auch auf die beliebte Ikonographie aus der Vergangenheit anspielt, aber auf eine mutige, neu definierte Art und Weise." Der Film soll unter dem Motto “Victoria’s Secret World Tour” im Herbst in einem Live-Event gestreamt werden. https://www.victoriassecret.com/us/vs/vsnow/worldtour

  • Die Branche trauert um Isolde Faust

    Mit großer Bestürzung hat die Bodywear-Branche den plötzlichen Tod von Isolde Faust, Inhaberin von Donna Dessous in Leverkusen aufgenommen. Die Meldung von ihrem Tod am Wochenende löste fast 200 Kommentare auf Facebook aus. Sie alle sprechen von tiefer Betroffenheit, Fassungslosigkeit und Unglauben. "So ein Sonnenschein wie Frau Faust kann doch nicht einfach die Bühne des Lebens verlassen haben", fasst eine Kommentatorin, die sich selbst als "Verehrerin dieser großartigen Frau" bezeichnet, zusammen. Am 30. März hatte Isolde Faust noch gemeinsam mit ihrem Team ein Kunden-Event veranstaltet, hatte ihren Stammkundinnen eine schöne Zeit bereitet. In der Meldung kündigt das Donna-Team und die Familie an, dass das Lebenswerk von Isolde Faust, ihr Laden "Donna Dessous" weiterhin ein Bestandteil Leverkusens bleiben soll. LINIE wünscht der Familie, den Freunden und Freundinnen und dem ganzen Team von Donna Dessous von Herzen viel Kraft und Energie in dieser schweren Zeit. donna-dessous.de

  • Weniger Läden schließen als befürchtet

    Dass die Corona-Pandemie ein Ladensterben begünstigt hat, ist ohne Zweifel: Nach Zahlen, die der Handelsverband Deutschland nun veröffentlichte, waren es in den Jahren 2020 bis 2022 jährlich rund 11.000 Ladengeschäfte, die schließen mussten. 2015 bis 2019 waren es noch jährlich rund 5.000 Geschäfte gewesen - weniger als die Hälfte. Dennoch ist nicht das schlimmste Szenario eingetreten: Ursprünglich hatte der Handelsverband für das vergangene Jahr einen Rückgang von 16.000 Geschäften prognostiziert. "Eine solch große Schließungswelle aber konnte auch mit Hilfe von Maßnahmen der Bundesregierung wie Energie- und Gaspreisbremse verhindert werden", heißt es in der Meldung des HDE. Für 2023 sagt der Handelsverband die Schließung von weiteren 9.000 Läden voraus - damit wären es dann bundesweit noch 311.000 Geschäfte. Um dem Ladensterben entgegenzuwirken und die Innenstädte lebendig zu erhalten, macht sich der Verband für eine Gründungsoffensive stark: „Unbürokratische und schnelle Genehmigungsprozesse für Umbauten und Umwidmungen müssen ganz oben auf die Prioritätenliste. Neuansiedlungen und Gründungen brauchen optimale Bedingungen: Beispielsweise sollte es flächendeckend Ansiedlungsmanagerinnen und -manager geben“, sagte HDE-Präsident Alexander von Preen. Es müsse im Interesse aller Akteurinnen und Akteure in den Innenstädten sein, die Lücken in den Stadtzentren so schnell wie möglich wieder zu schließen. Ansonsten drohten weitere Kettenreaktionen mit noch mehr Leerständen und einer Spirale nach unten. einzelhandel.de

  • Lenzing kauft Biomassekraftwerk

    Um die Energiewende am Standort Heiligenkreuz zu beschleunigen, hat der Faserhersteller Lenzing ein Biomassekraftwerk erworben. Es soll zur Versorgung des burgenländischen Lyocellwerkes dienen und die Abhängigkeit von fossilen Energien deutlich zu reduzieren. „Mit dieser strategischen Investition leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherheit und stärken unser Angebot an umweltschonenden Spezialfasern. Wir werden künftig noch stärker in nachhaltige Energiekonzepte investieren, um unsere CO2-Emissionen gemäß unserem ambitionierten Klimaziel weiter zu reduzieren“, sagt Christian Skilich, Chief Pulp Officer und Chief Technology Officer der Lenzing Gruppe. Rund 50 Prozent des derzeit eingesetzten Erdgases können künftig durch Energie aus erneuerbaren Quellen ersetzt werden. 2019 hatte die Lenzing Gruppe beschlossen, bis 2030 die CO2-Emissionen um 50 Prozent reduzieren und bis 2050 CO2-neutral produzieren zu wollen. Nun wird diese Entwicklung mit dem Kauf des Biomassekraftwerks beschleunigt. Auch andere Quellen für erneuerbare Energie sollen in Zukunft stärker erschlossen werden. lenzing.com

  • Gutes Gehalt bindet "digitale Talente"

    Flexible Arbeitsmodelle sind seit der Corona-Pandemie für viele Arbeitnehmer:innen fester Bestandteil des Lebens geworden. Homeoffice, Teilen eines Arbeitsplatzes oder das Arbeiten aus dem Ausland sind Wünsche, die der Einzelhandel oft nicht befriedigen kann. Umso besser, dass die Studie des Institut für Handel Köln auch noch andere Möglichkeiten aufzeigt, die neue Generation der "digitalen Talente" - also Personen, die seit mindestens zwei Jahren berufstätig sind und für die Social Media, SEO/SEA, E-Commerce oder ähnliche digitale Inhalte wichtig sind - zu binden. Neben den innovativen und flexiblen Arbeitsmodellen stehen auch die Wertschätzung und ein gutes Gehalt bei jüngeren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ganz oben auf der Wunschliste: Sie wollen mit ihrem Feedback und mehr noch, ihren Ideen gehört werden und sich aktiv einbringen. Selbstwirksamkeit und Wertschätzung sind hier Schlagworte. Doch ausschlaggebend, ob Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Stange bleiben, seien drei Größen: Das Gehalt, die Urlaubstage und die Kollegen und Kolleginnen. 82 Prozent der "digitalen Talente" gaben an, zu kündigen oder einen Job gar nicht erst zu nehmen, wenn das Gehalt nicht stimmt. ifhkoeln.de

  • Workshop ChatGPT für den Einzelhandel

    Künstliche Intelligenzen, die für den Fachhandel automatisch Inhalte erstellen? KI-Tools wie ChatGPT machen momentan von sich reden. Doch kann man sie gerade in der Bodywear-Branche, wo das Ansprechen von Emotionen doch so wichtig ist, wirklich für sich nutzen? Ein kostenfreier Workshop des Mittelstand-Digital Zentrum Handel soll diesen und anderen Fragen nachgehen: Am Donnerstag, 4. Mai von 10.30 bis 12 Uhr referieren drei Dozenten und Dozentinnen zu Möglichkeiten, Gedanken und Gefühle von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit KI zu verstehen und in der Praxis anzuwenden - ohne auf menschliche Bewertung angewiesen zu sein. Reale Fallbeispiele kleinerer und mittlerer Unternehmen sollen zeigen, wie Fachhändler:innen sich als Marke mit KI-Tools noch erfolgreicher positionieren können. Dass das geht, zeigt sogar der Werbetext zum Workshop: Er wurde zu 80 Prozent von Künstlichen Intelligenzen generiert. Zur Anmeldung geht es hier. digitalzentrumhandel.de

  • Myjama feiert Einjähriges

    Dass die Marke noch nicht allzu vielen Fachhändlerinnen und Fachhändlern bekannt ist, hat einen einfachen Grund: Es gibt das Label Myjama erst ein ganzes Jahr auf dem Markt. „Unsere erste Myjama-Kollektion ist in einem wunderschönen Wäsche-Conceptstore in Prien vertreten. Unsere Marke ist aber noch sehr jung - die Akquise weiterer Fachläden konnten wir im ersten Myjama-Jahr zeitlich noch nicht umsetzen“, erklärt Gründerin Regina Meinke. Sie hat das Label im letzten Jahr ins Leben gerufen - nach gründlicher Überlegung. Die Idee dazu hatte sie schon 2019, nach der Geburt ihres ersten Kindes. "Ich hatte eine neue Sicht auf das Leben und die Ziele in meinem Leben. Verantwortung bekam eine neue Qualität, die mich dazu bewog, mich und meinen bisherigen Beruf in der Bekleidungsindustrie schonungslos zu reflektieren. Was will ich für meine Kinder sein – als Mutter, als Mensch in dieser Welt, als Vorbild? Für welche Werte stehe ich ein?“ Über 20 Jahre lang war Meinke Produktentwicklerin für große Unternehmen der Bekleidungsindustrie, sie kennt die Bedingungen, die herrschen. „Ich entschied mich, mit meinem Label meine eigenen Arbeitsbedingungen zu schaffen, die sich für mich als Mutter richtig anfühlen und mit denen ich einer umweltbewussten und sozial verantwortungsvollen Lebensweise gerecht werde." Dazu gehört für sie auch der Fachhandel, dessen Wert sie sehr schätzt: „Der Fachhandel ist für mich die wichtigste Informationsquelle und zugleich Sprachrohr zur Endkundin: Was gefällt, was vielleicht nicht, was wird gewünscht. Ich persönlich bin ein Mensch der Haptik, ich liebe das Gefühl bummeln zu gehen und mich dabei inspirieren zu lassen. Da bietet mir der Fachhandel eine exzellente Beratung und eine Auswahl verschiedener Marken zu einem bestimmten Produkt. Ich persönlich kaufe durch eine gute Beratung sogar gern auch mal das ein oder andere Teil, zu welchem ich sonst nicht gegriffen hätte!“ Dass der Fachhandel Zukunft hat, davon ist Regina Meinke fest überzeugt. "Ich bin davon überzeugt, dass der ausgesuchte Fachhandel eines der wichtigsten Standbeine bleibt für die Modeindustrie. Kundinnen lieben es, die Ware anfassen und sie ohne Zwang anprobieren zu können. Dieses Gefühl wird der Online-Handel nie ersetzten können. Denn Käufe sind in den meisten Fällen getrieben von Emotionen - und Emotionen lassen sich am besten wecken, wenn ich die Wäsche spüre.“ LINIE gratuliert herzlich zum einjährigen Jubiläum und wünscht dem Label viel Erfolg! Natürlich werden wir auch in der nächsten LINIE die neue Kollektion von Myjama vorstellen. myjama.de

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