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- Gattina übernimmt Megami
Das neue Jahr fängt für das Handelsunternehmen Gattina jetzt schon gut an: Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird Gattina zum 01. Januar den Vertrieb der Marke Megami übernehmen. Gattina will sich so intensiver mit dem Thema Dessous nach einer Brust-OP beschäftigen. "Wir haben bereits eine kleine Auswahl von anderen Marken, die speziell für diese Anforderungen designt wurden. Mit Megami gewinnen wir nun aber einen absoluten Experten auf diesem Gebiet", heißt es aus dem Unternehmen. Die Marke aus Großbritannien machte sich in den letzten Jahren besonders durch ihre ansprechenden und modischen Designs einen Namen und arbeitete an der Zertifizierung der Dessous- und Badekollektionen, sodass der Kauf eines Spezial-BHs von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. „In erster Linie schätze ich an Megami den Ansatz, ALLEN Frauen hochwertige, praktikable, aber vor allen Dingen schöne Wäsche zur Verfügung zu stellen", erklärt Pascal Bütefür, Geschäftsführer von Gattina, den Schritt. Der Schwerpunkt der Kollektionen läge nach wie vor auf der Nachsorge von brustoperierten Frauen. "Die generelle Nachfrage am Markt nach bügellosen BHs wird aber immer größer, sodass Megami nicht nur für den Fachhandel, sondern für jedes Wäschegeschäft relevant werden könnte. Mich überzeugt das große NOS-Programm, gerade bei einem so sensiblen Thema will man sich darauf verlassen können, dass der gewählte Spezial-BH auch konstant zur Verfügung steht." Bütefür weiter: "Megami ist auf einem sehr guten Weg, die Grenze zwischen 'medizinischen Produkten' und modischer Lingerie komplett verschwinden zu lassen. Ich freue mich darauf, diesen Weg zu begleiten und die Marke auf dem deutschen Markt zu etablieren.“ gattina.de
- Fernseh-Tipp: Der perfekte Slip in der ARD
Als Wäsche-Expertin für die ARD und den SWR hat Heike Riha schon im letzten Jahr versucht, Aufmerksamkeit für die Wäschebranche zu generieren. Nun ist die Dessous-Fachhändlerin aus Aalen wieder bei der Sendung ARD Buffet zu Gast: Am Donnerstag, 7. Dezember, spricht Heike Riha über den "perfekten Slip". Heike Riha: "Ich freue mich sehr, dass ich als Wäsche-Expertin von ARD Buffet und SWR Kaffee oder Tee die Gelegenheit bekomme, Frauen über verschiedenste Wäschethemen live in den Sendungen aufzuklären und auch unsere Fachbranche so in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn es mir gelingt, bei den Auftritten als Wäsche-Botschafterin einige Frauen zum Gang in die Fachgeschäfte in ganz Deutschland zu bewegen, dann ist es für mich ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Das Leid des falschen BHs oder dem unbequemen Slip ist immer noch so unsagbar weit verbreitet. Es ist unfassbar nervig, mit einem ständig störenden Schlüpfer durch den Tag zu gehen. Jede Frau kennt das Gefühl, wenn der Slip unangenehm zwickt oder rutscht." Ihre Tipps rund um den perfekten Slip und die Suche danach sind im ARD Buffet am 07. Dezember 2023 von 12.15 Uhr bis 13 Uhr zu sehen. https://www.daserste.de/information/ratgeber-service/ard-buffet/index.html
- Geschäftsklima und Beschäftigungszahlen steigen
Im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel ist der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts im Monat November deutlich gestiegen. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Skepsis für die kommenden Monate nahm merklich ab. Dies gilt vor allem für viele energieintensive Branchen. Die Unternehmen klagen jedoch weiterhin über fehlende Neuaufträge. Die Indikatoren zur aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen legten beide merklich zu. Dies zeigte sich insbesondere im Großhandel. Die Einzelhändler hingegen erwarten vom Weihnachtsgeschäft eher wenig. Weil Aufträge fehlen und die Erwartungen an die Erholung der Konjunktur sonst eher gering sind, zögern viele Unternehmen mit Neueinstellungen. Trotzdem zeigt das Beschäftigungsbarometer des Ifo Institus für den Handel und die Industrie eine leichte Erholung im November. ifo.de
- Neue Besitzerfirma von Passionata meldet Umsatzrückgang
Erst vor zwei Wochen machte das Unternehmen Delta Galil Industries aus Tel Aviv von sich reden, weil es die prestigeträchtige Marke Passionata von Chantelle kauft. Nun meldet die Delta Galil Ltd., zu der auch die Marke Schiesser gehört, einen Umsatzrückgang im dritten Jahresquartal: Von Juli bis September habe man einen Umsatz von 463 Millionen USD erzielt, das sind fast zehn Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2022. Der Rückgang sei durch die weiterhin schwächelnden globalen Kosumausgaben zu erklären, heißt es aus dem Mangement. Die Umsetzung der Unternehmens-Reformen kämen aber trotz der Einbußen gut voran, heißt es weiter. Man habe wie geplant die Lagerbestände verringern und die Bruttomarge verbessern können. Der Umsatzrückgang kam nicht unerwartet: Schon im Oktober hatte Delta Galil seine Jahresprognose von 2 Milliarden auf 1,84 bis 1,88 Milliarden gesenkt. deltagalil.com
- Konsumbarometer sinkt wieder
Nach den positiven Entwicklungen der letzten Monate und der gewissen Stabilisierung in der Gesamtwirtschaft sinkt nun die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland nach zwölf Monaten zum ersten Mal wieder spürbar. "Die zarten Ansätze einer Erholung aus den Sommermonaten sind damit wieder Makulatur", bedauert der Handelsverband Deutschland. Vom privaten Konsum seien folglich im laufenden Jahr keine Wachstumsimpulse mehr zu erwarten. Die Erwartungen in der deutschen Wirtschaft haben sich zwar verbessert, die befragten Konsumentinnen und Konsumenten teilen diesen Optimismus aber nicht. Zwar ist das aktuelle Niveau noch merklich höher als vor einem Jahr, das HDE-Konsumbarometer liegt faktisch auf der gleichen Höhe wie im Mai dieses Jahres, und liegt damit weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie. Grund für die schlechte Entwicklung dürfte der Überfall der Hamas auf Israel sein, die angespannte geopolitische Lage dürfte zur Unsicherheit bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern beitragen. Im Ergebnis planen die Menschen in Deutschland weniger Konsumausgaben ein, die Sparneigung steigt. einzelhandel.de
- Aubade spendet 18.000 Euro an Ruban Rose
Im Brustkrebs-Monat hat das französische Label Aubade sich mit der Brustkrebs-Organisation Ruban Rose zusammengetan: 10 Prozent aller Verkäufe der Danse Des Sense-Linie sollten an den Verein gehen. Nun teilte das Unternehmen stolz mit, dass 18.000 Euro zusammengekommen und gespendet worden sind. Sie werden dafür verwendet, weiter für das wichtige Thema Brustkrebs und die Vorsorge zu sensibilisieren. aubade.fr
- F1-Generation ist insolvent
Eine Größe der Bodywearbranche muss aufgeben: Die Handelsagentur F1-Generation ist insolvent. Die Agentur war 2001 von Andreas Hüttenhölscher gegründet worden und betreute namhafte Marken wie DKNY Sleepwear, Spanx, Fogal, Calvin Klein Socks, Michael Kors Swimwear, Wolford und Stella McCartney Lingerie. "Letztlich wurde die Insolvenz durch zwei große Faktoren hervorgerufen: Die massiv gestiegenen Zinsen haben dazu geführt, dass Lieferanten ihre Kreditlimite heruntergesetzt haben, was zu einem Liquiditätsengpass geführt hat. Außerdem ist durch Zinsen und Inflation die Retourenquote nochmals gestiegen", sagte Hüttenhölscher. Von 100 Paketen seien durchschnittlich 70 zurückgesendet worden, als Distributor sei das nicht zu stemmen und ökologisch nicht vertretbar gewesen. "In Frankreich darf nicht kostenfrei versendet und retouniert werden, offensichtlich ist hier eine gesetzliche Regelung nötig." https://www.f1-generation.com/
- Lascana goes curvy
Plus Size Lingerie ist und bleibt ein Trendthema - die Zielgruppe wächst. Dem trägt auch das Hamburger Lifestyle-Label Lascana Rechnung und bringt die erste Curvy Capsule heraus. "Wir feiern damit die Schönheit der individuellen Weiblichkeit", heißt es aus dem Unternehmen. Die exklusive Kollektion besteht aus einem Schalen-BH (70D bis 85G), einem Bügel-BH (75D bis 100F) und einem figurschmeichelnden Body (75D bis 85 G). Dazu passen Slip oder Tanga (jeweils 32/34 bis 48/50). Die filigrane Spitze lässt punktuell die Haut durchschimmern, verstellbare Träger und Rückenverschlüsse sorgen für den optimalen Support und eine schöne Form. lascana.de
- HDE: Einzelhandel stellt sich gegen Antisemitismus
Der Handelsverband Deutschland ruft den Einzelhandel dazu auf, Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen. HDE-Präsident Alexander von Preen bekannte sich am 9. November bei der Umbenennung des Berliner Joachimsthaler Platzes in Grünfeld Ecke zu Ehren der jüdischen Anwohner des Platzes zu historischer Verantwortung und verurteilte jeglichen Antisemitismus. „Der deutsche Einzelhandel und mit ihm der HDE hat sich den großen Umbrüchen und Herausforderungen immer wieder aufs Neue gestellt. Mit ihrer Wandlungsfähigkeit und dem Mut zur Veränderung hat die Branche eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Aber diese Wandlungsfähigkeit macht uns nicht geschichtsvergessen, ganz im Gegenteil, wir wissen, wo wir herkommen.“ Der HDE ist mit der Geschichte jüdischer Kaufmannstradition und der Warenhäuser insbesondere in Berlin historisch eng verwoben. So war es die Familie Tietz, die den Verband Deutscher Waren- und Kaufhäuser (VDWK) im Jahr 1903 gründete. „Der 9. November ist ein schmerzlicher Erinnerungstag an die Reichsprogromnacht, einen dramatischen Wendepunkt unserer Geschichte. Dieses Mal schmerzt die Erinnerung noch mehr, denn wir müssen entsetzt feststellen, dass der Antisemitismus in der Mitte unserer Gesellschaft seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober mit einer erschreckenden Dynamik wächst“, sagte von Preen. „Nie wieder ist jetzt: Der HDE und seine Mitglieder verurteilen jeglichen Antisemitismus in Deutschland. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung.“ einzelhandel.de
- Lenzing setzt auf Windkraft
Der Faserhersteller Lenzing will sich weiter für den Klimaschutz engagieren und setzt daher auch auf Windkraft. Aktuell unterzeichnete das Unternehmen aus Österreich einen Vertrag zur Lieferung von 13 Megawatt Leistungen aus erneuerbarer Windkraft. Extra dafür wird ein neuer Windkraftpark entstehen, der ab 2025 den österreichischen Standort Engelhartstetten versorgen soll. Der Spatenstich für das Projekt mit elf Windrädern und einer Gesamtleistung von 45 Megawatt erfolgte am 9. November. "Die Erzeugung von erneuerbarer elektrischer Energie aus Wind- und Sonnenkraft und aus Biomasse ist ein Grundpfeiler unserer Unternehmensstrategie und Basis für langfristigen kaufmännischen Erfolg", sagte Christian Skilich, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe. "Mit dem Windpark Engelhartstetten leisten wir nicht nur einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Lenzing. Gemeinsam mit unseren starken Partnern stellen wir uns zudem noch unabhängiger vom globalen Energiemarkt auf und bekommen dadurch mehr Planungssicherheit.” lenzing.com
- "Buy now pay later" als Kaufanreiz?
Steigende Preise - steigende Kaufzurückhaltung - steigende Preise: Dieser Teufelskreis hält die Einzelhandelslandschaft momentan in Atem. Doch laut einer neuen Studie des Instituts für Handel, Köln, gibt es Möglichkeiten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Cassandra Bolz, Projektmanagerin des ECC Köln: "Konsumhemmnisse, Inflation und Preissteigerungen stellen Händlerinnen und Händler vor immense Herausforderungen. Es gilt mehr denn je, diesen entschlossen entgegenzutreten und neue Kaufimpulse zu setzen. Unsere Studie zeigt eindrücklich, dass passende Zahlungsangebote Kaufzurückhaltungen aufbrechen können." Konzepte wie "Buy now pay later" scheinen also tatsächlich Kaufanreize zu bieten, die funktionieren. Eigentlich nichts Neues, erlebte diese Zahloption erst kürzlich einen beachtlichen Aufschwung, denn das Einkaufen auf Raten wird so einfach wie nie. Auch, wenn die Europäische Union aktuell an schärferen Vorschriften für den Service arbeitet, sollten Händler:innen die Entwicklung dieser Zahlungsoption im Auge behalten. Einen weiteren Fokus legt die Studie auf die Kanalverzahnung. Hier sieht die Studie viel Potential für den Einzelhandel. Nur knapp die Hälfte der befragten Einzelhändler:innen setzt bereits Software für ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis ein. "Eine starke Online-Präsenz und der passende und professionelle Auftritt auf sozialen Medien sind unumgänglich", heißt es, auch wenn der Fachkräftemangel Unternehmen dabei vor zusätzliche Herausforderungen stelle. ifhkoeln.de
- Rübsamen schließt Filialen
Geschäftsführer Marcus Vorwohlt kündigte in der letzten Woche an, den Modehändler Rübsamen selbst übernehmen zu wollen. Das Unternehmen befindet sich im Eigenverwaltungsverfahren und hatte wohl keine neuen Investoren oder Investorinnen finden können. Vorwohlt ist auch als Gesellschafter bei Rübsamen aktiv, man prüfe gerade, ob sein Ansinnen, die Gruppe komplett zu übernehmen, rechtlich umsetzbar wäre, zum Beispiel durch eine Übertragung der Sanierung auf einen neuen Rechtsträger oder einen entsprechenden Insolvenzplan. Wenn bestehende Gläubiger:innen zustimmen, könnten durch einen Insolvenzplan rund 100 Arbeitsplätze gerettet werden. Drei der Filialen, nämlich die in Weilheim, Aichbach, Schrobenhausen, und der Partner-Store in Friedberg müssen aber wohl Ende Januar schließen. Das Stammhaus in Augsburg und sieben weitere Läden können weitermachen - jedoch werden Flächen reduziert, die Strukturen in Buchhaltung und Vermietungen optimiert. Geschäftsführer Marcus Vorwohlt bedauert diese Schritte: „Wir haben die Halbierung der Fläche in Augsburg und die Schließung von Filialen eingeleitet. Natürlich war daher auch ein begrenzter Personalabbau unvermeidlich. Das sind sehr schmerzvolle Entscheidungen. Aber die momentane Situation im Einzelhandel und das veränderte Konsumentenverhalten lassen uns leider keine andere Wahl.” Man sei sich der besonderen Verantwortung gegenüber dem Standort und vor allem den Mitarbeitern bewusst und werde versuchen, die bestmögliche und sozial verträglichste Lösung zu finden. "Wir werden alles tun, um unseren betroffenen Mitarbeitern alternative Arbeitsplätze anzubieten.” https://www.mode-ruebsamen.de/










