Calida setzt auf Kontinuität
- vor 2 Tagen
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Die Aktionäre der Calida Group haben auf der Generalversammlung einen weitreichenden Aktienrückkauf von bis zu zehn Prozent des Kapitals abgelehnt. Damit folgten sie dem Verwaltungsrat, der ein Programm in dieser Größenordnung als finanziell nicht verantwortbar bewertet hatte.
Statt kurzfristiger Kurspflege setzt das Unternehmen klar auf Investitionen in Marken und operative Weiterentwicklung. Ein deutlich kleineres Rückkaufvolumen bleibt möglich, während die bestehende Dividendenpolitik bestätigt wurde. Die Entscheidung signalisiert eine klare Priorität auf langfristiges Wachstum statt kurzfristiger Kapitalmarktmaßnahmen.
Auch strukturell stellt sich der Konzern neu auf: CEO Thomas Stöcklin wurde zusätzlich zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt, neue Mitglieder verstärken das Gremium.





