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Ulla: Großbrand vernichtet Lager

  • 14. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit


Es war der Schock am Wochenende: In der Nacht zum Samstag hat es in der Ulla Miederwarenfabrik gebrannt. Das Feuer wütete im Firmengebäude des familiengeführten Betriebs in Leinach und vernichtete große Teile des Bestandes, der verbleibende Bestand ist völlig unbrauchbar. "Wir sind so dankbar, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind", erklärt Toni Weidauer, Geschäftsführer und Inhaber. "Die Feuerwehr war schnell vor Ort: Rund 160 Einsatzkräfte haben dafür gesorgt, dass unser Wohnhaus und die umliegenden Betriebe gerettet werden konnten."


Wo und wie genau der Brand entstanden ist, ist noch nicht bekannt, die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen.


Der Schock sitzt tief. "Wir können nur schwer begreifen, was geschehen ist. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, das alles zu verarbeiten." Kein Wunder, es ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Und wie groß die Ausfälle noch werden, ist noch nicht abzusehen: "Aktuell sind weder Produktion noch Vertrieb möglich. Zudem stehen uns derzeit keine funktionierenden Kommunikationsmittel wie Telefon, Computer oder Internet zur Verfügung."


Momentan arbeitet das Team von Ulla gerade daran, die Buchhaltung wieder arbeitsfähig zu machen. "Wir wollen unseren Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden, Lieferanten und Vertretern nachkommen können. Toll wäre auch, wenn Fachhändler offene Rechnungen aktiv und pünktlich ausgleichen könnten, momentan können wir keinen Bankeinzug veranlassen. Das wäre uns eine große Hilfe, damit wir selbst ."


Trotz dieses schweren Schicksalsschlags wollen Toni und Stella Weidauer nicht aufgeben. "Unser oberstes Ziel ist es, die Marke – soweit möglich – zu erhalten. Wir wollen den Fachhandel auch künftig mit unseren Produkten versorgen." In einer sehr persönlichen Mail bedankten sich die beiden schon am Montag für die große Anteilnahme, die zahlreichen Anrufe und die vielen unterstützenden Nachrichten. "Es gab viele, die sogar vorbeikommen wollten, um uns beim Aufräumen zu helfen", bedankt sich Weidauer. "Das ist momentan aber überhaupt nicht denkbar. Wir müssen uns erst einmal selbst einen Überblick verschaffen."





 
 
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